Magdeburg l Hin und wieder habe sich in der Vergangenheit Müll in Büschen angefunden, doch das Problem habe sich in diesem Sommer zugespitzt, sagen Mitglieder des Kleingartenvereins „Am Salbker See“ in Magdeburg. Regelmäßig suchen sie den Uferbereich des Salbker Sees I etwa zum Volleyballspielen auf und ärgern sich dabei über die Begleiterscheinungen, die mit einem vermehrten Besuch an den hochsommerlichen Tagen der vergangenen Wochen einherging.

„Flaschen und Grillreste in großen Mengen und sogar ein Zelt werden einfach liegengelassen“, beschreibt Vereinsvorsitzender Ingo Walther die unfreiwilligen Funde, über die man buchstäblich stolpert.

Stadt stellt weitere Abfalleimer auf

Auch wenn von der Stadt Magdeburg mit zusätzlichen Abfallbehältern nachgerüstet wurde, liegt der Müll gut sichtbar im Sand des Ufers sowie zwischen Bäumen und Sträuchern. „Diese Entwicklung finden wir sehr bedauerlich und bedenklich“, heißt es von den Kleingärtnern weiter. Man könne beobachten, dass an den Seen Großfamilien mit allerlei Gerätschaften wie Großgrillgeräten, Stühlen und Tischen anrücken würden, offene Lagerfeuer betrieben und eben Mobiliar, Geschirr und Unrat zurückbleibe.

Die Gartenfreunde haben sich hilfesuchend an die Stadt gewandt. Laut Sprecher Michael Reif sei vom Fachbereich Schule und Sport ein Auftrag zur Reinigung ausgelöst worden, der nun umgesetzt werde. „Leider hinterlassen einige Menschen Müll und Unrat, während viele andere immer ordentlich ihren Müll mitnehmen – nicht nur am Salbker See“, so Reif weiter.

Mit dem Aufzeigen der Missstände hoffen die Kleingärtner, dass sich die Situation am beliebten Ausflugsort ändert.