Magdeburg l Nicht finanzielle, sondern Personalprobleme der Stadt Magdeburg sind der Grund dafür, dass der Radweg an der Olvenstedter Chaussee sich weiterhin in einem schlechten Zustand befindet.

Seit 2015 ist eine Reparatur ein Thema, zwischenzeitlich wurde auch ein Teilstück ausgebessert. Dennoch ragen auf der Ostseite der Olvenstedter Chaussee Betonplatten aus dem Boden und sprießen Pflanzen regelmäßig in die Höhe, Unebenheiten sind eher die Regel denn die Ausnahme.

Im vergangenen Jahr sei ein Baugrundgutachten erstellt und die Planung begonnen worden, so der Beigeordnete Dieter Scheidemann auf eine Anfrage von CDU-Stadtrat Gerhard Häusler, der das Thema seit Jahren verfolgt und sich darüber ärgert, dass auch im Jahr 2019 noch Unebenheiten das Bild prägen. „Aufgrund nicht ausreichend vorhandener Planer im Tiefbauamt wurde das Bauvorhaben planungsseitig unterbrochen und in das Jahr 2019 verschoben“, klärt Scheidemann auf.

Es gibt aber Hoffnung. Nach einer Personalaufstockung in der Stadtverwaltung Magdeburg soll die weitere Planung der Bauleistung, Abstimmung mit den sogenannten Trägern öffentlicher Belange (wie etwa Städtische Werke) sowie die Ausschreibung und schließlich Auftragvergabe erfolgen, lässt der Beigeordnete wissen. Gebaut werden soll dann im Herbst 2019, so der gegenwärtige Plan.

Und: „Zwischen Gartenbau Quandt und dem Düppler Grund wird dann der Gehweg auf der Ostseite der Olvenstedter Chaussee mit der Herstellung einer Seitenanlage und Betonsteinpflaster grundhaft erneuert.“ Dass dies auch so komme, darauf hofft Gerhard Häusler: „In der Verwaltung fehlt die Balance“, kritisiert er die steten Verschiebungen, die das Vorhaben „trotz Zusagen und zuletzt gesicherter Finanzierung“ in den vergangenen Jahren erfahren hat.