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Kinderkirchen-Nacht im Pfarrgarten Oebisfelde erlebt

Die 4. Kinderkirchen-Nacht, organisiert von der evangelischen Kirchengemeinde Oebisfelde, erfreute Kinder und Jugendliche. Die gemeinsamen Stunden der Mädchen und Jungen standen im Zeichen Gottes. Viel Spaß hatten die jungen Menschen beim Übernachten in Zelten im Gemeindegarten.

Von Jens Pickert
Ein erlebnisreiches Wochenende erlebten die Mädchen, hier auf der Treppe zum Gemeinderaum, bei der Kinderkirchen-Nacht im Pfarrgarten der Katharinenkirche.
Ein erlebnisreiches Wochenende erlebten die Mädchen, hier auf der Treppe zum Gemeinderaum, bei der Kinderkirchen-Nacht im Pfarrgarten der Katharinenkirche. Foto: Jens Pickert

Oebisfelde - Mit viel Engagement hatte das Vorbereitungsteam auf die 4. Kindernacht-Auflage hingearbeitet. Ob Gemeindepädagogin Susanne Gätzschmann, Sozialpädagogin Birte Groneberg oder ihre Mitarbeiter-Truppe – Katja Sander, Liona Wolf, Jonas Schrader, Leo Pogadl, Larissa Wolter und Kimberly Hülsen - alle hätten sich reingekniet, um ihren Schützlingen erlebnisreiche Stunden zu bereiten, wie Birte Groneberg beim öffentlichen Abschluss-Gottesdienst am Sonntagvormittag im Gemeindegarten der Katharinenkirche erzählte.

Für die Mädchen und Jungen der 1. bis 7. Klasse standen der Glaube und Gott im Mittelpunkt. Konkret drehte es sich um den Bibelvers und die diesjährige Jahreslosung „Seid barmherzig wie euer Vater im Himmel barmherzig ist!“

Liebe und Vergebung

„Betrachtet man den Vers in seinem Zusammenhang, wird deutlich, dass Jesus ganz besonders den Umgang mit Menschen meint, die einem Unrecht getan haben oder die einem sogar feindlich gesonnen sind“, betonte Susanne Gätzschmann.

Jesus sei es wichtig, dass sich seine Nachfolger nicht denen gegenüber verschließen, die sich etwas zuschulden kommen lassen haben, sondern ihnen mit der Liebe und Vergebung zu begegnen, die sie selbst auch bei Gott erfahren haben, erläuterte sie. Die Worte der Tageslosung, insbesondere die Barmherzigkeit, versuchten die Macher der Kindernacht ihren Schützlingen mit kreativen Aktionen nahezubringen.

Dazu Sozialpädagogin Birte Groneberg: „Wir haben schauspielerische Szenen einstudiert, uns auch mit Spielen des Themas angenommen und natürlich viel gesungen.“

Zelten als Höhepunkt

Die ohnehin gute Stimmung im Pfarrgarten-Camp stieg am Abend weiter an. Es wurde das Abendbrot eingenommen und am Lagerfeuer zu Gitarrenklängen gesungen. Bevor es in die Zelte und Schlafsäcke zur Nachtruhe ging, unternahmen die jungen Camping-Freunde noch einen Rundgang durch das nächtliche Oebisfelde.

Für die Jungen stand nicht das Hand- oder Fußballspielen auf dem Programm, sondern sie beschäftigten sich wie die Mädchen mit Gott.
Für die Jungen stand nicht das Hand- oder Fußballspielen auf dem Programm, sondern sie beschäftigten sich wie die Mädchen mit Gott.
Foto: Jens Pickert

Am Sonntagmorgen, nach Wecken, Waschen und Frühstück, fanden sich ab 9 Uhr Eltern und Geschwister der Camper ein. Sie halfen beim Abbau der Zelte und verfolgten den von den Kindern mitgestalteten Gottesdienst unter freiem Himmel.

Das Fazit von Birte Groneberg: „Wir Organisatoren freuen uns, dass unser Angebot so viel Interesse und Zuspruch erfahren hat. Wenn wir es schaffen, die Corona-Situation zu meistern, werden nicht nur wir im Laufe des Jahres weitere Aktionen starten können. Darauf freuen sich auch unsere jungen Mitstreiter, die sich bei der Vorbereitung und am Wochenende super engagiert haben. Dafür bedanken wir uns noch einmal herzlich.“