Oebisfelde l Dieser Abschlussjahrgang zeichnet sich durch ein hohes Leistungsvermögen und ein schon fast familiäres Miteinander aus, attestieren Schulleiterin Grimm-Neubauer und Stellvertreterin Sabine Ostrowitzki im Gespräch mit der Volksstimme einen Tag vor der festlichen Übergabe der Reifezeugnisse. Die beiden Pädagoginnen gehen fest davon aus, dass zum Abschied auf Seiten der Schüler wie auch bei ihren Kolleginnen einige Tränen vergossen werden.

Die Emotionen beiseite gepackt, kommt das viele Positive dieses Jahrgangs zu Tage. Die Zukunft der Absolventen hält sich im gleichmäßigen Verhältnis von weiterem Schulbesuch und der Berufsausbildung die Waage, erkennt Ostrowitzki anhand der Personalbogen. Besonders erfreulich ist dabei, dass diesmal eine Schülerin direkt zum Gymnasium wechselt. Wobei angemerkt werden muss, dass insgesamt acht Mädchen und fünf Jungen den erweiterten Realschulabschluss geschafft haben, so Schulleiterin Grimm-Neubauer. Die Leistungsspitze mit einem Notendurchschnitt von 1,1 erzielte in diesem Jahrgang Sarah Neubauer aus der 10 c.

Nur ein Wimpernschlag trennt sie von Franziska Barnieck aus der 10 a, die mit 1,2 abschloss. In etwa 30 Schüler und Schülerinnen der Abschlussklassen wechseln in die Berufsausbildung, was die Schulleitung darin bestätigt, dass das Ziel einer berufsorientierten Gemeinschaftsschule mit den richtigen Unterrichtsmitteln und -formen erreicht wird. Es geht kein Schüler verloren, was auch die Absolventen der Hauptschulklassen betrifft. Dort haben fünf Schüler ihren Hauptschulabschluss gemeistert. Keine Selbstverständlichkeit, wie Grimm-Neubauer und Ostrowitzki betonen.