Oebisfelde l Besonders erfreulich, so Schulleiterin Kerstin Grimm-Neubauer, ist die Gewissheit, dass alle diese Schüler eine sichere Zukunft vor Augen haben. Sei es weiterhin als Schüler eines Gymnasiums, oder Fachoberschule, oder in einem Ausbildungsberuf in den Bereichen Dienstleistung, Handwerk, öffentlicher Dienst und auf dem Berufsweg zum Beamten.

Doch diese bereits gesicherte Zukunftsmelodien klangen den Teenagern am Freitag in der Schulaula nicht in die Ohren. Vielmehr gelang dem Ensemble der Kreismusikschule mit seinen Vorträgen am Klavier eine der Veranstaltung würdige Umrahmung. Einen anderen Glanzpunkt setzten Amy-Lee Nicke und Jonas Köhler aus der 7 a mit ihrer Rezitation von Schillers „Der Handschuh“.

Mit dem Fazit, zurückblickend auf die Schulzeit der 10 a und 10 b sowie die der Kombi-Klasse 9 a, sah es Schulleiterin Grimm-Neubauer als geglückt an, dass die an diesem Tag verabschiedeten Schützlinge das notwendige Wissen mit einer großen Breite erhalten haben. Das befähigt sie nunmehr, aus dem Schutz der Schule heraus, gewappnet in einen neuen Alltag einzutauchen. Die Schulleiterin appellierte an die Abschlussklassen, weiterhin stets mit dem Herzen bei der Sache zu sein, so wie der kleine Prinz in dem literarischen Welterfolg von Antoine de Saint-Exupéry.

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Dann standen die Noch-Schüler ein erstes Mal persönlich im Mittelpunkt. Namentlich aufgerufen und im Blick der Festversammlung erhielten neun Schüler ihr Abschlusszeugnis mit dem erweiterten Reifegrad, 14 die Urkunde mit Realschulreife und acht Schüler das Zeugnis mit Hauptschulabschluss, davon hatten zwei den qualifizierten Abschluss erreicht.

Die Klassenlehrerin der 10 a, Beatrix Habekost, von der Klasse liebevoll „Cheffe“ tituliert, freute sich für ihre Klasse, „dass Bildung und Erziehung so prächtig funktioniert haben. Christa Velten, Klassenlehrerin der 10 b, erinnerte sich auch „an Tage voller Ärger und Stress, die aber immer wieder in Spaß am Unterricht mündeten“. Sie gab den scheidenden Schülern den mahnenden wie motivierenden Satz „Nach der Schule ist mitten im Leben“ mit für den nun beginnenden neuen Lebensabschnitt.

Ihre Hauptschüler musste Klassenlehrerin Petra Wiesäbel zum Abschied noch einmal ans Herz drücken, erst dann gab es das Abschlusszeugnis. Ein herzliches Dankeschön mit Blumen sowie erinnernden Worten an all ihre Lehrer und ebenso an die mit Stolz erfüllten Eltern kam zum Abschluss der Feier von den nunmehr verabschiedeten Schülern – Tränen flossen.