Oschersleben (vs) l Die Auszeichnung „Sterne des Sports“ wird auch als „Oscar des Breitensports“ bezeichnet. Es handelt sich um einen Wettbewerb, den der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gemeinsam mit den deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken durchführt.

Vor Kurzem fand in der Hauptstelle der Volksbank Börde-Bernburg eine Preisverleihung auf Regionalebene statt. „Zum mittlerweile 15. Mal hat die Volksbank diese Veranstaltung als gemeinsame Initiative mit dem DOSB und den regionalen Kreissportbünden im Salzland- und Bördekreis, vertreten durch Uwe Grenzau und Klaus Renner, organisiert“, erklärt Vivien Jasmin Sommer von der Volksbank Börde-Bernburg. Dabei seien insgesamt 19 Projekte zu bewerten gewesen.

Ehrenamtliche Helfer

Bei dem Wettbewerb gehe es darum, den vielen ehrenamtlichen Helfern für die Organisation des regionalen Vereinslebens zu danken. „Hierbei geht es uns nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern vielmehr darum, den vielen freiwilligen Menschen eine angemessene Wertschätzung gegenüber zu bringen, die sich mit tollen Ideen und großem Engagement für unsere Gesellschaft einsetzen“, informiert Friedrich-Wilhelm Baden, Vorstandssprecher der Volksbank Börde-Bernburg, in einer Pressemitteilung.

Mit insgesamt 105 Punkten teilen sich im Jahr 2020 zwei Vereine den dritten Platz: Die ZLG Atzendorf mit dem Projekt „Ein Verein wie ein Vulkan“ sowie der LSV 90 Klein Oschersleben mit dem Projekt „Kraft und Erfahrung aus 70 Vereinsjahren“. Der Eilslebener SV kam mit seinem Projekt „Umwelt – Gemeinschaft stärken und umweltbewusst handeln“ auf 107 Punkte. Damit landete er auf dem zweiten Platz. Den Sieg errang der SV Plötzkau mit dem Projekt „Mein Team braucht mich“ und 118 Punkten.

Weitere Teilnehmer aus dem Landkreis Börde waren der TSV Wefensleben 1990, der Domersleber Sportverein, die SG Blau-Gelb Alleringersleben, der SV Groß Santersleben 1924, der RTF Pappelhof Bottmersdorf/Blumenberg sowie der SC Germania Kroppenstedt.