Harbke l Die angedachten Maßnahmen in Harbke, Ummendorf und Hötensleben sind unter dem Investitionspunkt „Infrastrukturverbesserung Grundschulen“ zusammengefasst. „Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Harbke“, betont Verbandsgemeindebürgermeister Frank Frenkel, „denn dafür haben wir ja erfolgreich Fördermittel beantragt, die nun zum Tragen kommen.“

Finanzierung steht schon

Auch wenn der Haushalt noch nicht offiziell steht, geht Frenkel davon aus, dass die Bautätigkeit in der Grundschule „Am Ginkgo Patt“ alsbald anlaufen kann. Er begründet: „Es sind schon Ausschreibungen in drei Losen erfolgt, und daraus ist zwar klar geworden, dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen werden. Aber die Gesamtfinanzierung ist gesichert.“ Sie speise sich aus einer Landesförderung in Höhe von 387 000 Euro sowie einem zehnprozentigen Eigenanteil. In Summe also 430 000 Euro, die unter anderem in die Erneuerung der Sanitäranlagen, die Dachdämmung und die barrierefreie Herrichtung der Schule investiert werden. „Wir werden voraussichtlich nicht alles in diesem Jahr abarbeiten können, haben aber bis 2022 Zeit, die Fördermittel abzurufen“, sagt Frenkel. Dennoch werde die Sanierung „größtenteils bei laufendem Schulbetrieb“ erfolgen. Harbkes Bürgermeister und Verbandsratsvorsitzender Werner Müller ist zweifelsohne „froh, dass sich an der Schule was tut; die Sanitäranlagen haben aus meiner Sicht Priorität und sollten unbedingt noch in diesem Jahr realisiert werden.“

Kleinere Maßnahmen

In der Ummendorfer Grundschule soll indes auf Verbandsgemeindekosten – so ist es vertraglich mit der Gemeinde Ummendorf als Eigentümerin der Burg geregelt – eine feuchte Giebelwand nebst Schornsteinanbindungen saniert werden. „Und auch für die Schule in Hötensleben ist eine kleinere Maßnahme geplant“, blickt Frank Frenkel voraus, „dort wollen wir das Erdgeschoss malermäßig instandsetzen.“