Gröningen l Als im August 2018 gut 100 Wulferstedter in einer Einwohnerversammlung erfahren haben, dass die Verbandsgemeinde mit dem Bau eines Glasfaser-Breitbandnetzes in ihrem Ort beginnen, war die Freude groß. Nicht zuletzt haben die Vertreter der beauftragten Baufirma in dieser Zusammenkunft für Optimismus und die Erwartung gesorgt, dass Anfang 2019 die ersten Wulferstedter bereits Zugriff auf diese hochmoderne Internet-Anbindung haben werden.

Bremsung in der Startphase

Doch dann gab es in der Planungsphase genau mit diesem Bauunternehmen Probleme, große Probleme. So dass die Verbandsgemeinde die Zusammenarbeit beenden wollte, ehe sie so richtig begonnen hat. Was aber wiederum vor allem aufgrund vertragsrechtlicher Umstände nicht so einfach war. Dann aber doch gelungen ist. „Wir haben uns schließlich im beiderseitigen Einvernehmen von diesem Bauunternehmen getrennt“, sagt Verbandsgemeindebürgermeister Fabian Stankewitz.

Baufirma wurde gefunden

Der sehr optimistisch ist, dass bei der neuerlichen Ausschreibung dieser Arbeiten nun eine Baufirma gefunden worden ist, mit der das Projekt ein Erfolg wird. „Das neue Unternehmen will im März in Wulferstedt gleich mit 30 Mitarbeitern loslegen“, kündigt der Verbandsgemeindebürgermeister an und ist zuversichtlich, dass das auch so passiert und spätestens sechs Monate später in Wulferstedt die Möglichkeit besteht, den Glasfaser-Breitbandanschluss zu nutzen. Wie auch Kloster Gröningen, Krottorf und gegebenenfalls zudem in Ausleben bereits im nächsten Jahr diese Möglichkeit bestehen soll.

Mitgliedsgemeinden bekommen Geld

„Unser Ziel ist der flächendeckende Ausbau dieses Netzes im Verbandsgemeindegebiet“, sagt Stankewitz. Wofür der Bund 13 Millionen Euro als Fördermittel zur Verfügung stellt und die Verbandsgemeinde 7 Millionen Euro per Kredit dazufinanziert. Denn wenn all die Arbeiten erledigt sind und das Internet in der Westlichen Börde flächendeckend schnell ist, sind Verbandsgemeinde beziehungsweise ihre Mitgliedsgemeinden Besitzer der Leitungen, die sie dann an den Netzbetreiber verpachten und sich damit das ausgegebene Geld gegebenenfalls sogar mit Gewinn wieder reinholen.

Angebot ist zukunftssicher

Was um so besser funktioniert, so Stankewitz, um so mehr Einwohner, Einrichtungen, Vereine und Firmen der Westlichen Börde ihr Interesse an solch einem Anschluss bekunden und dieses hochmoderne und zukunftssichere Angebot ihrer Verbandsgemeinde den weniger modernen Angeboten anderer Internetanbieter vorziehen. „Unser Angebot ist absolut zukunftssicher“, sagt der Verbandsgemeindebürgermeister.