Oschersleben l Für viele Menschen ist der Weg über die Windthorststraße zum Friedhof eine willkommene Abkürzung. Wurde in den Vorjahren die Straßendecke von der Einmündung Thälmannstraße bis zur Clara-Zetkin-Straße saniert, weist das letzte Straßenstück von der Zetkin-Straße bis zum Ende der Bebauung in Richtung Hornhäuser Straße noch immer ein Kopfsteinpflaster auf, ist vor allem der Fußweg krumm und schief. Das macht es Fußgängern und auch Radfahrern schwer, die Straße zu benutzen. Zumal sich am Ende der Bebauung ein Fuß-/Radweg anschließt, der bereits eine Schwarzdecke hat. Nun aber soll auch das letzte Teilstück der Windhorststraße auf einer Länge von 150 Metern grundhaft saniert werden. Ein entsprechender Beschluss ist im Stadtrat am 22. November dieses Jahres mehrheitlich gefasst worden.

Die Fahrbahn und der Gehweg, der überfahrbar gestaltet wird, werden grundhaft ausgebaut. Das Projekt sieht vor, dass sowohl Gehweg als auch die Straße mit Betonsteinpflaster gepflastert werden. Da eine Mischverkehrsfläche entsteht, werden Fahrbahn und Gehweg unterschiedliche Farben zur optischen Trennung bekommen.

Da es bislang Probleme mit der Oberflächenentwässerung der Straße gibt, werde auch diese neu geregelt. Zur geordneten Straßenentwässerung soll eine Pflastermulde hergestellt werden. Das Regenwasser wird künftig in die vorhandene Böschung abgeleitet.

Da in diesem Straßenabschnitt vornehmlich Mehrfamilienhäuser stehen, werden auch die Parkplätze neu geordnet. Es entstehen 38 Regelstellplätze plus 4 behindertengerechte Stellplätze.

Bestandteil des Projektes ist auch die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Sie wird auf eine effizientere LED-Beleuchtung umgestellt.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden nach einer Kostenschätzung bei voraussichtlich insgesamt 250.000 Euro liegen. Die Mittel waren bereits im Haushalt 2018 eingestellt. 2019 wird das Projekt umgesetzt.

Laut Satzung der Stadt Oschersleben werden Straßenausbaubeiträge erhoben.