Seehausen l Diese schöne Tradition wurde vor 32 Jahren von der Gemeindepädagogin Cornelia Herrmann aus Groß Garz ins Leben gerufen. Das Interessante daran ist, dass einige Sänger der ersten Stunde, die damals gerade ABC-Schützen waren und die Christenlehre besuchten, auch heute noch dabei sind, wenn es darum geht, durch Gesang und liebe Worte Menschen Trost und Zuversicht zu geben.

Als Beispiel sei an dieser Stelle nur Josefine Wille aus Beuster genannt, die in Potsdam studiert und es als selbstverständlich ansieht, bei den Sängerinnen und Sängern dabei zu sein. Auch die Familie Seekel aus Wahrenberg war mit Vater René, Mutter Nancy und ihrem Nachwuchs Deborah, Aaron, Lisa Marie und Christopher Finn komplett zum Singen angereist, um anderen zum Fest eine Freude zu bereiten.

Ausgerüstet mit kleinen Textbüchern von Weihnachtsliedern begaben sich die knapp 50 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder aus den Pfarrbereichen Seehausen, Arendsee/Neulingen, Kleinau und Beuster/Groß Garz am Vormittag des Heiligen Abend dann in das Foyer des Krankenhauses. Seitens der Einrichtung hieß Susann Masche von der Personalabteilung alle Gäste willkommen und führte sie auf die Flure der einzelnen Abteilungen. Dort, wo der Wunsch nach Gesang vorhanden war, wurden die Türen geöffnet. Die Kinder statteten zum Teil den Patienten danach einen Besuch ab und verteilten kleine Aufmerksamkeiten.

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Natürlich wurde auch das Personal mit besten Wünschen zum Weihnachtsfest bedacht. In der Fürbitte schloss Cornelia Herrmann dazu all die Menschen ein, die in diesen Tagen auf der Flucht sind oder keine Heimat mehr besitzen. Zum Abschluss erhielten die Kinder vom Diakonie-Krankenhaus noch als kleine Belohnung Süßigkeiten.