Iden l Neben der vierten Klasse und drei weiteren Schülern wurde am letzten Schultag auch Sarah Ondraczek an der Idener Grundschule verabschiedet. Viele Schüler drückten die 24-Jährige fast liebevoll und wünschten ihr, wie auch das gesamte Pädagogen-Team, alles Gute für die Arbeit an ihrer neuen Bildungsstätte. Die Stendalerin, die in Klein Schwechten aufgewachsen ist, wird an die Schule nach Lüderitz wechseln.

16 Monate unterstützte Sarah Ondraczek die Mannschaft um Rektor Jens-Uwe Marquardt. In Iden übte sie ihre Referendariatszeit aus. „Das ist die zweite Phase der Lehrerausbildung“, sagt Ondraczek, die sich im Wischeort pudelwohl fühlte. „Ich wäre gern geblieben.“ Aber diese Entscheidung obliegt dem Schulamt. Und so schaut die Altmärkerin, die in Rostock studierte, auf eine neue Herausforderung, die in Lüderitz wartet: Dort wird sie ab dem neuen Schuljahr eine 1. Klasse übernehmen.

An die Idener Zeit wird sie nur gute Erinnerungen haben, wie sie betonte. „Es war aufregend, spannend, interessant und schön.“ Sarah Ondraczek übernahm in der Grundschule das Fach Gestalten für alle Mädchen und Jungen. Und da ihre Mentorin Kirsten Hübner Klassenlehrerin der vierten Klasse war, unterrichtete sie die ältesten Schüler der Bildungsstätte zudem in Mathematik und Deutsch.

„Sie war eine sehr große Unterstützung für uns“, lobte Jens-Uwe Marquardt die 24-Jährige, die viele neue Ideen mit in den Unterrichtsalltag hinein brachte. Die Schule in Lüderitz, wo sie künftig unterrichtet, könne sich glücklich schätzen, sagte er. In den vergangenen 16 Monaten habe Sarah Ondraczek viel Unterstützung erfahren. Es war eine Zeit, die sie prägte. Und ihr wurde bewusst, dass sie mit dem Lehrer-Beruf die richtige Berufswahl getroffen hat.