Werben l Die Kinder und Jugendlichen des Pfadfinderstammes Werben erlebten im Camp erlebnis- und abwechslungsreiche Tage. Drei Tage waren sie unter sich, zum Abschluss erhielten sie vom befreundeten Pfadfinderstamm aus Mieste Besuch.

Besonders stolz ist die Gruppe um Stammesleiterin Karin Diebel über die Aufnahme in den Landesverband christlicher Pfadfinder Mitteldeutschlands, die während dieser Tage feierlich begangen wurde. Die Mitgliedschaft war bereits für ein Treffen im April geplant, das jedoch durch die Corona-Krise verlegt werden musste. Die Werbener Gruppe, die sich seit zwei Jahren in regelmäßigen Abständen trifft, ist nun eine „richtige“ Pfadfinder-Gemeinschaft. Dazu dürfen sie bei ihren Veranstaltungen auch bald die einheitliche Kluft, bestehend aus Hemden und Halstüchern, tragen. Um die Geschlossenheit des Werbener Stammes zu dokumentieren, führen die Kinder und Jugendlichen künftig einen Namen. „Den haben sie sich selbst ausgesucht“, sagt Karin Diebel. „Wir sind nun die Werbener Wischebiber.“

Erfrischung im Freibad

Der feierliche Gottesdienst, der eigentlich zur Aufnahme-Zeremonie gehört, soll im April des nächsten Jahres nachgeholt werden. Die Feier vor wenigen Tagen an der alten Fährstelle in Werben werden die Kinder und Jugendlichen noch lange in Erinnerung behalten: Schließlich herrschte eine „atemberaubende Atmosphäre“ durch Lichtspiegelungen der Natur im glatten Elbwasser und Sternenhimmel, teilen sie mit.

Während des Treffens in den Ferien mit dem befreundeten Stamm aus Mieste wurde gewandert – unter anderem zum Haus der Flüsse nach Havelberg. Die insgesamt 25 Pfadfinder begrüßten zudem Peter Busse, der umfangreiche Informationen zu den Fledermäusen gab. Und geschlafen wurde im Camp natürlich auch nach Pfadfinder-Art in den sogenannten Zelt-Kröten.

An den ersten Tagen im Camp besuchten Theodor, Bodo, Adrian, Leon, Elane und Lisa unter anderem die Drachentöpferei in Berge und das Prignitzmuseum in Havelberg. Natürlich wurde auch dem Werbener Freibad ein Besuch abgestattet.

Nistkästen angefertigt

Ab Ende August werden die „Wischebiber“ wieder zusammenkommen. In ihrem Basislager, dem Pfarrgrundstück des Elbstädtchens an der mächtigen St. Johanniskirche. Karin Diebel und ihr Mann Rainer bringen den Pfadis sozusagen die Natur näher. Unter anderem wurden in der Vergangenheit Nistkästen gebaut und angebracht, Bäume gepflanzt und die Elbtalaue erkundet.

Wer zu der aktuellen Gruppe (Alter von 8 bis 14 Jahre) dazustoßen möchte, ist jederzeit willkommen. Gemeindepädagogin Karin Diebel ist unter Tel. 039390/8 18 37 erreichbar.