Seehausen l Chormusik in der Seehäuser Petrikirche ist eigentlich fast immer und zu jeder Jahreszeit ein Publikumsmagnet. Vor allem, wenn einheimische Klangkörper mit von der Partie sind. So wie am Freitagabend, als der Seehäuser Männerchor unter der Leitung von Sven Peuker und der „Chor 16 – 16 Länder – ein Klang“ gemeinsam zum Begegnungskonzert baten. Über 100 Gäste waren der Einladung gefolgt und suchten sich einen Platz in den Reihen um den Kreuzgang, wo die Akustik des Gotteshauses am besten ist.

Die Akustik dürften auch die Gäste schätzen gelernt haben, die aus allen Bundesländern stammen und sich 2005 anschickten, die Tradition des einstigen Auswahlchores der Post fortzusetzen. Die Frauen und Männer, die unter der Leitung von Uwe Moratzky aus Crinitzberg und Peter Strickrodt aus Halle/Saale zum Teil mit Begleitung des estischen Pianisten Vladimir Ignatov singen, weilten in den vergangenen Tagen zum vierten Mal zu einer Probewoche in Arendsee, um sich trotz räumlicher Entfernung der Mitwirkenden wieder zu einem homogenen Ensemble zu formieren.

Dass ihnen das seit vielen Jahren immer wieder gelingt, beweisen sie sich und einem möglichst großen Publikum bei anschließenden Konzerten wie in der romanischen Backsteinkirche der Hansestadt, die es an Wucht und Klang mit Gotteshäusern in viel größeren Metropolen aufnimmt.

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Obwohl beide Chöre andere Lieder im Repertoire haben, eint sie doch die Vielfalt der Genres von Volksliedern und klassischen Melodien über geistliche Musik bis zum Musical, wobei es auch mal modern werden darf. Ein gemeinsamer Auftritt fehlte nach den Einzeldarbietungen am Freitag auch nicht. Wofür es reichlich Applaus gab und am Ende auch die eine oder andere Spende im Sammelkörbchen landete.

Mehr zum Gastchor im Internet: www.chor16.de.