Osterburg l Auf welche Schule soll mein Kind nach der vierten Klasse gehen? Welche Schulform passt zu meinem Kind? Wo sind die Lernbedingungen optimal und wo fühlt es sich wohl? Um eine Beantwortung dieser berechtigten Fragen zu erleichtern, veranstaltete die Sekundarschule „Karl Marx“ auch in 2020 einen Tag der offenen Tür mit einem bunten Programm. „Das Interesse war wieder sehr groß“, freute sich Direktorin Doreen Melms über die positive Resonanz. „Ich denke, wir werden zwei fünfte Klassen zusammenbekommen.“

Eröffnet wurde der interessante Samstagvormittag durch ein kleines Programm in der Aula. Allen voran beeindruckte der Schulchor musikalisch unter der Leitung von Gundula Sommerfeld mit modernen Liedern von Namika, Emilia, Miley Cyrus oder Cyndi Lauper. Die frisch gegründete Schülerfirma „Schnuffel-Snack“ wurde vorgestellt, es gab eine Tanzeinlage der Tanzgruppen- AG sowie eine Präsentation der Streitschlichtung und vieles mehr. Im Anschluss luden die Unterrichtsräume zur Besichtigung und vor allem zum Mitmachen ein. Entweder per Führung oder man entschied sich dafür, die moderne Schule in der Ballerstedter Straße eigenständig zu erkunden.

Die Experimente im Physik- und Chemieraum fanden dabei großen Anklang. Groß und Klein begeisterten sich beispielsweise für die Lehren von der Optik, Wärme, Akustik oder Mechanik. Auch Unruheständlerin Eva Handtke konnte nach ihrer Pension als langjährige Lehrerin dieser Osterburger Bildungseinrichtung nicht von ihrem alten Wirken lassen und war als Betreuerin für diesen einen Tag wieder mit an Bord: „Ich helfe doch gern, wo ich kann.“ Diverse Exponate und Schularbeiten waren ausgestellt, die Lehrkräfte standen zudem überall Rede und Antwort – die Schule wollte sich schließlich empfehlen.

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Dabei war natürlich auch für die Verpflegung gesorgt. In der Caféteria gab es leckere Pizzabrötchen der Schülerfirma sowie einen Kuchenstand der zehnten Klasse und sogar einen Grillplatz auf dem Schulhof. Im Foyer wurden unter anderem Vorführungen der Schulsanitäter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) eindrucksvoll durch Justin Goldmann, Alexia Teut und „Opfer“ Linny Krüger dargestellt. Auch die Kegelsportler des KSC waren bei der Gelegenheit in Sachen Nachwuchsarbeit mit einem Infostand vertreten. Es konnten somit viele Eindrücke gewonnen werden, die sowohl bei den zukünftigen Fünftklässlern als auch den Eltern für Aufschluss des zukünftigen Lernorts sorgte.

Wie weiter nach der Vierten? Die ein oder andere Entscheidung ist am Sonnabend sicher schon gefallen.