Goldbeck l Zu den wichtigsten Aufgaben neben den Investitionen an den drei Schulstandorten gehört der Umbau des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Goldbeck, den die Verbandsgemeinde 2020 in Angriff nehmen will und auch im beschlossenen Haushaltsplan verankert hat. Insgesamt sind für die Maßnahme am in Nachbarschaft des Verwaltungshauses und der Zuckerhalle liegenden Gebäude Kosten in Höhe von 320.000 Euro eingeplant, wobei die Verbandsgemeinde den Bärenanteil tragen wird.

Einfahrt für neues Fahrzeug zu klein

„Der Umbau ist ein großes Projekt“, weiß Verbandsgemeinde-Bürgermeister René Schernikau über die Bedeutung des Vorhabens. Die Goldbecker Feuerwehr gehört neben Arneburg und Iden zu den drei „Großen“ der Verbandsgemeinde, die auch zukünftig eine wichtige Rolle innehat. Das Wehr-Domizil in Goldbeck könnte und sollte ein Ort sein, wo die Kerntechnik der Brandbekämpfer beherbergt wird. Es wird noch diskutiert, wie sich die freiwilligen Feuerwehren im Bereich der Verbandsgemeinde zukünftig organisieren. Im Gespräch ist der Aufbau der Ausrückebereiche ähnlich einem Stern, wo eine Feuerwehr praktisch die Hauptverantwortung trägt.

Es ist geplant, dass das Gerätehaus im Uchteort einen Anbau erhält. Ein entsprechender Grundsatzbeschluss ist Bestandteil der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderates am Montag, 27. Januar. Da ein modernes DIN-Fahrzeug nicht in den aktuellen Standort passt und dementsprechend die Tore für ein eventuelles neues Fahrzeug zu klein wären, ist eine Erweiterung notwendig. Die Goldbecker Kameraden hoffen auf ein Löschfahrzeug (LF) 20, dessen Anschaffungskosten für das Haushaltsjahr 2021 eingeplant werden sollen. „Der Platz für einen Anbau ist vorhanden“, betont Verbandsgemeinde-Bürgermeister René Schernikau. Für ihn sei es wichtig, dass die entsprechende Ausschreibung sehr akribisch vorbereitet wird, damit sich während der Bauphase keine Probleme ergeben.

Belastung so gering wie möglich halten

Mehrere Investitionen, unter anderem in eine Tragkraftspritze, in Wärmebildkameras oder in einen Wasserwerfer, hat die Verbandsgemeinde als Träger der freiwilligen Feuerwehren im aktuellen Etat berücksichtigt. Dem Rat war es bei der Erstellung des Haushaltsplanes zudem wichtig, die finanzielle Belastung der Mitgliedsgemeinden in Grenzen zu halten. Deshalb wurde der Umlagesatz auf einen Wert von 37,47 vom Hundert gesenkt (im Vorjahr 41,24). Das macht insgesamt eine Summe von 3,4 Millionen Euro, die die Gemeinden „überweisen“. Das entspricht identisch der Summe aus dem vorigen Haushaltsjahr bei verändertem Umlagesatz und ist der positiven Entwicklung der Steuerkraft der Gemeinden „geschuldet“.