Heiligenfelde l Die Heiligenfelder Brandbekämpfer trafen zuerst an der Unglücksstelle ein. Da stand das Erntegut aus dem Sommer 2017 schon voll in Flammen. Die trockene Luft und die steife Brise, die Pfingstmontag über die Altmark fegte, hatte das Ausbreiten der Flammen begünstigt, erinnert sich Lutz Mewes, der als stellvertretender Verbandsgemeindewehrleiter von Seehausen vor Ort war und die Einsatzleitung übernahm.

Mit Hilfe von zwei Teleskopladern, unter Beachtung der Windrichtung und mit gezieltem Löschwassereinsatz gelang es den Einsatzkräften, den offenen Unterstand nach und nach leer zu räumen und das Stroh beziehungsweise Heu draußen abzulöschen. Was auch nicht so schnell ging, weil sich Glutnester noch lange unerkannt in den fest gepressten Ballen halten konnten.

Deshalb zog sich der Löscheinsatz für die gut 50 Feuerwehrleute aus Heiligenfelde, Lückstedt, Kossebau, Arendsee, Dessau und Kleinau laut Mewes auch bis etwa 22.30 Uhr hin. Die Heiligenfelder Kameraden übernahmen anschließend die nächtliche Brandwache.

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Während das Erntegut vernichtet ist, konnte der Unterstand aus Stahlträgern und Alublech laut Einsatzleitung offenbar erhalten werden. Trotzdem wird der Schaden ersten Schätzungen zufolge mit rund 18.000 Euro beziffert. Was die Ursache des Feuers betrifft, haben die Brandermittler der Polizei zwischenzeitlich ihre Arbeit aufgenommen.