Osterburg l Die Tätigkeit der vier Jugendlichen in den verschiedenen Einrichtungen sei ein gegenseitiges Geben und Nehmen, sagt Nadine Döring, die für die Jugendlichen zuständig ist. Gemeinsam mit der Lebenshilfe-Geschäftsführerin Sarah Maaß begrüßte sie die FSJ-Teilnehmer, für die nun der Zyklus 2020/21 begonnen hat. Ein Jahr lang haben die Jugendlichen nun die Möglichkeit, in den unterschiedlichsten Bereichen einen Einblick in die soziale Arbeit zu bekommen. Für die Lebenshilfe selbst stellt das Quartett eine Hilfe und Unterstützung bei der Lösung der täglichen Aufgaben dar.

Nach Angaben von Nadine Döring ist Lucas Hoche in der Werkstatt tätig, Amy Probst sammelt ihre Erfahrungen in der Fördergruppe, Lisa Wockatz unterstützt die Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Waldzwerge“ in Flessau und Alina Nitsche freut sich auf eine interessante, nicht einseitige Arbeit in einer Wohnstätte. Bei ihrem einjährigen „Hineinschnuppern“ in die verschiedenen Bereichen wollen die FSJ-Teilnehmer viele Erfahrungen sammeln, dazulernen und auch feststellen, ob das vielleicht der Beruf ist, den sie später einmal ausüben wollen.

Acht Stunden am Tag beträgt die Arbeitszeit, die Jugendlichen übernehmen dabei Verantwortung und können sich ausprobieren und orientieren. Anspruchsvolle Aufgaben bekommen sie übertragen, sie engagieren sich für Andere und können sich in ihr Team einbringen. Unterstützung dabei bekommen sie auch durch die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd), die das FSJ pädagogisch begleiten.

Das Interesse am Freiwilligen Sozialen Jahr sei in jedem Jahr groß, berichtet Nadine Döring. Für 2021/22 gebe es bereits zum jetzigen Zeipunkt erste Anfragen, fügt die Betreuerin hinzu.