Seehausen l Die Finanzierungslücken für den barrierefreien Zugang zur Seehäuser Petrikirche schließen sich immer weiter. Jetzt zogen die zwanglos organisierten Seehäuser Hobbyfotografen einen Schlussstrich unter ihr jüngstes Projekt. Und waren vom Erfolg ihres 2021er Kalenders selbst einigermaßen verblüfft. Wie Ellen Rosik im Namen der siebenköpfigen Gruppe um Sven Mersiowski bekanntgeben konnte, kamen am Ende 2075 Euro Verkaufserlös zusammen, der – wie im August bei der Vorstellung des Werkes n einer Auflage von 150 Stück versprochen – für das Projekt der evangelischen Kirchengemeinde gespendet wird (wir berichteten).

Fotografen sponsern Druck

In dem Fall ist brutto gleich netto, weil sich die kreativen Hansestädter ehrenamtlich und ohne Rücksicht auf die eigene Konfession engagierten, um die Petrikirche und deren Innenleben über eine längere Zeit aus bekannten Blickwinkeln, aber auch aus ganz neuen Perspektiven auf Papier zu bannen. Außerdem sponserten sie den Druck der Kalender und waren sich selbst nicht zu schade, diese zum Beispiel an einem Stand beim jüngsten Kürbisfest an den Mann oder de Frau zu bringen.

Mehrere gelungene Aktionen

Gute Nachrichten dieser Art erreichten die evangelische Gemeinde, die selbst einige Aktionen initiierte, im vergangenen Jahr einige. So hat die Aktion Mensch fast 36 000 Euro zugesagt, damit Menschen mit Handicap künftig leichter in die Kirche, den Chorraum, aber auch ins benachbarte Gemeindezentrum kommen können. Dazu sollen Gelder über den Baulastfond des Kirchenkreises in das Projekt fließen. Die Hansestadt hat auch schon sig- nalisiert, ihren Teil zu leisten. Und nicht zu vergessen, die 1000 Euro vom Stammtisch „Barrierefreies Seehausen“, mit denen die Sache überhaupt erst ins Rollen kam.

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