Beuster l Nachdem die Kirchengemeinden des Pfarrbereichs Beuster Heiligabend mit vielen kleinen Christvespern auf die Kontakteinschränkungen im Rahmen der Cornona-Pandemie reagiert hatten, sagte Pfarrer Christian Buro den traditionellen Gottesdienst zu Silvester in Beuster dieses Mal ab. Ganz ohne Beachtung zu finden, sollte der Abend aber nicht vorübergehen.

Und so war die Nikolauskirche Silvester von 14 bis 24 Uhr und Neujahr von 10 Uhr bis 18 Uhr zur stillen Einkehr für jedermann geöffnet. Am letzten Tag des Jahres sorgte zudem Ines Reetz ab 18 Uhr für mehr als nur ein paar Klänge auf der Voigt-Orgel. Die Vorsitzende des örtlichen Förderverein „Deichkieker“ ist für ihre Fertigkeit an Manual, Pedal und Registern an den Orgeln beider Kirchen und am Keyboard bekannt. Dazu ist die Hobby-Organistin auch bei Glaubensgemeinden im Umfeld bis nach Niedersachen und Brandenburg gefragt.

Das „Heimspiel“ eröffnete die Beusteranerin mit der Eurovisionsmelodie, um ein paar Stücke von Bach oder „Der Mond ist aufgegangen“ folgen zulassen.

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Fast zwei Dutzend Gäste verfolgten das Spiel im von Kerzen beleuchten Kirchenschiff. Pünktliches Erscheinen war Pflicht. Denn 19 Uhr wollte und sollte die Ehefrau und zweifache Mutter wieder bei ihrer Familie sein.