Hindenburg l Mit einer Standglocke auf dem Tisch läutete Karsten Lüdecke, Wehrleiter der Feuerwehr Hindenburg, am Sonnabend die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr und gleichzeitig die Vollversammlung von deren Förderverein ein. Anwesend waren auch Verbandsgemeindebürgermeister René Schernikau, Bürgermeister Dirk Kautz und der stellvertretende Verbandsgemeindewehrleiter Dirk Raschke.

Die Feuerwehr Hindenburg hat im vergangenen Jahr 58 Einsatzstunden bei fünf Bränden geleistet. Jeder dieser Einsätze wurde mit Unterstützung von Dirk Raschke noch einmal detailliert besprochen. Schwierigkeiten und Probleme, die entstanden sind, wurden analysiert. Die Aus- und Weiterbildungen betreffend wünschte sich Lüdecke ausdrücklich mehr Beteiligung und Initiative von Seiten seiner Kameraden. „Die Beschaffung von Dienst- und Schutzkleidung läuft sehr gut“, fuhr der ehrenamtliche Wehrleiter fort.

Für 2020 ist einiges geplant in dem kleinen Dorf. Im September findet die große 120-Jahrfeier der Feuerwehr statt. Für diese Festlichkeit hat Bürgermeister Kautz einen Zuschuss von 1500 Euro zugesagt, worüber sich die Anwesenden sichtlich freuten. Im Anschluss an seinen Bericht bedankte sich Lüdecke noch einmal für den Einsatz seiner Kameraden, die Unterstützung des Fördervereins und die gute Zusammenarbeit mit dem Bereich Nord. „Ich wünsche uns allen ein erfolgreiches Jahr 2020, wenig Einsätze und dass wir nach allen Einsätzen und Übungen gesund nach Hause kommen.“ Da der derzeitige Kinderjugendwart Lukas Lüdecke nicht anwesend sein konnte, vertrat ihn der Wehrleiter bei seinem Bericht zur Kinder- und Jugendfeuerwehr für das Jahr 2019. Die zehn Kinder, darunter ein Mädchen, trafen sich jeden zweiten Sonnabend. Die Dienste beinhalteten feuertechnische und spielerische Themen. Besonders hervorzuheben sind der Pokalsieg der Spritzenknirpse als zweiter Platz bei der Stadtrallye in Werben und der Besuch der Polizei mit anschließender Übergabe ihres eigenen Einsatzfahrzeuges – einem Bollerwagen. Hergerichtet und übergeben von Manfred Stanowski. Mit dem Bollerwagen übten die Kleinen viele Male Löschangriffe und konnten dies auch beim Generationsfest vorführen. Die Feuerwehr Hindenburg rührt weiterhin die Trommel für den Zuwachs. „Wir würden uns riesig freuen, wenn wir uns noch vergrößern“, so Lüdecke.

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Der Fördervereinsvorsitzende Jens Willing bedankte sich bei all seinen 37 Mitgliedern, aber besonders bei Kimi Voigt „für ihre hervorragende Social-Media-Arbeit“ und Dana Lausch „für die leckere Verköstigung“. Eine große Herausforderung für dieses Jahr wird laut Willing das 120-Jahrfest. „Doch wir haben bis jetzt alles geschafft! Wir sind wie ein Unternehmen, eine Familie.“