Goldbeck l Ein bisschen Aufregung ist ganz sicher dabei. Immerhin fungiert der aktuell 31 Mitglieder zählende Kleinkaliber-Schützenverein Goldbeck (KKSV) das erste Mal als Ausrichter eines Kreisschützenfestes. Anlass ist sein 25-jähriges Bestehen. So lange zelebrieren die Goldbecker ihre Geselligkeit rund um das Kleinkalibergewehr schon. An Mitgliedern dürften es aber gerne mehr werden! Vielleicht macht die große Veranstaltung ja Lust auf das traditionelle Hobby? In jedem Fall soll sie Volksfestcharakter haben, ganz bewusst offen für alle sein.

Proklamation auf der Wiese

Der 12. Mai ist ein Sonnabend. Um 14 Uhr wird das nunmehr 18. Kreisschützenfest mit lautem Kanonensalut eröffnet. Nach Grußworten, der Ehrung verdienter Schützen und dem Anbringen der Fahnenschleifen an die Vereinsfahnen werden auf der Wiese neben dem Verwaltungsamt die Kreismajestäten proklamiert. Das vorherige Kreiskönigsschießen geht am Sonnabend, 28. April, in Stendal über die Bühne. Aktuelle Majestäten sind von den Erwachsenen Petra Bendisch aus Seehausen und Horst Schulz aus Eichstedt sowie von den Jugendlichen die Goldbeckerin Laura Schmidt und Florian Heinecke von den Schönhausener Schützen.

Proklamiert werden überdies die besten Schützen des KKSV, die Entscheidung darüber wird am Sonntag, 29. April, gefällt. Aktuell darf sich Eckhard Blume noch Goldbecker Schützenkönig und Heiko Frankenberg Goldbecker Schützenprinz nennen.

Nach Nationalhymne und Kanonensalut soll etwa um 14.30 Uhr der Festumzug der Schützenvereine durch Goldbeck beginnen. Je nach Wetterlage wird die Runde größer oder kleiner. In jedem Fall begleitet von Blasmusik, die Majestäten dürfen in einer Kutsche sitzen. Die Ankunft an der Zuckerhalle ist laut Dörte Blume, der Frau des Goldbecker Schützenvereinsvorsitzenden René Blume, für rund 15 Uhr angesetzt. Auf dem Plan stehen dann: zwei Fass Freibier, eine Hüpfburg für die Kleinen, Wein aus eigener Herstellung, Schwein am Spieß, Hähnchenwagen, Softeis, Kaffee und Kuchen sowie wiederum Blasmusik. Abends ab 19 Uhr wird zum Tanz mit der Gruppe „No limit“ gebeten, der Eintritt ist frei.

20 Vereine wären schon toll

Der KKSV ist Mitglied im Kreisschützenverband Stendal-Altmark. Mit ihm weitere 23 Vereine. Das letzte Mal wurde das Kreisschützenfest in Stendal, davor in Tangermünde ausgetragen. „Alle Vereine kommen nie“, sagt Kreisverbandspräsident Wolfgang Bendisch aus Erfahrung. Aber Dörte Blume hofft auf 20, also die große Mehrheit.