Goldbeck l Es war ein seit vielen Jahren gehegter Wunsch der Gemeinde. Nun entsteht direkt neben der Sekundarschule der Ersatzneubau für die Schüler der ersten bis vierten Klassen. Goldbecks Bürgermeister Torsten Dobberkau, der von einem langen Prozess mit „Geburtsschwierigkeiten“ sprach, freut sich für den Ort, für die Schüler. Mit der Zusage der Fördermittel im Januar 2018 konnten die Planungen für den eingeschossigen und barrierefreien Grundschul-Neubau intensiviert werden. Am Freitag kamen etliche Einwohner, darunter Verbandsgemeinderäte, Gemeinderäte, Eltern und Schüler, zur feierlichen Grundsteinlegung an die Goldbecker Friedrich-Ebert-Straße.

Dort sorgten zunächst die Mädchen und Jungen der Grundschule für ein musikalisches Programm. Dass der aktuelle Lernort einen hohen Sanierungsbedarf hat, die Gebäudekomplexe in die Jahre gekommen sind und die Schüler beispielsweise einen recht weiten Weg zur Sporthalle auf sich nehmen, davon berichtete Schulleiter Jens-Uwe Marquardt, der auch einige Daten aus der Geschichte der Einrichtung präsentierte: Die Schule wurde 1900 errichtet. 1959 wurden schon 516 Kinder und Jugendliche in 19 Klassen unterrichtet...

„Wir können unseren Kindern nichts Besseres auf den Weg geben als Bildung!“ Verbandsgemeinde-Bürgermeister Renè Schernikau betonte bei seiner Begrüßung, dass der Grundschul-Neubau, dessen Bodenplatte bereits liegt und eine Fläche von rund 1350 Quadratmeter aufweist, neben den Schulvorhaben in Arneburg und Iden zu den wichtigsten Bauprojekten in der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck zählt. Er ist sich sicher, dass sich Pädagogen und Schüler in den modernen Räumen wohl fühlen werden. Die Kommune nimmt dafür viel Geld in die Hände: Fast zwei Millionen Euro sind für den Ersatzneubau, ein Holz-Rahmenbau, innen massiv, notwendig. Darunter sind Fördergelder in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. Zum Schuljahr 2020/21, also im nächsten Jahr, sollen dort die Goldbecker Schüler einziehen. Mit dem Vorhaben befinden sich Sekundar- und Grundschule sowie die Sporthalle an einem Ort. Die einstige Idee der Gemeinde von einem Schulcampus nahm die Verbandsgemeinde als Träger der Grundschule auf. Am Freitag wurde noch die Zeitkapsel mit Dokumenten, Geld und Bildern der Schüler im Boden „versenkt“ und eingemauert.

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