Ballerstedt/Osterburg l Nachdem 2018 ein neues Radrennen in der Biesestadt eine alte Osterburger Tradition wieder zum Leben erweckte, hoben einige Mitglieder der Triathlon­füchse vor wenigen Tagen ein weiteres Angebot für Radsportler aus der Taufe. Sie stellten eine „Füchse-Altmark-Rundfahrt“ auf die Beine. Das Dorfgemeinschaftshaus in Ballerstedt avancierte zum Start- und Zielort für drei verschiedene Strecken von 65, 100 und 200 Kilometern, die die etwa 75 Teilnehmer in Angriff nehmen konnten.

Die Tour führte von Ballerstedt über Bismark, Kalbe, Packebusch, Arendsee und Stapel wieder nach Ballerstedt – exakt 100 Kilometer. Die kürzere Runde sei bereits in Packebusch in Richtung Osten abgebogen, um über Gladigau und Flessau zum Ausgangspunkt zu gelangen. Die Teilnehmer, die sich vorwiegend aus Radsport- und Triathlonkreisen rekrutierten und unter anderem aus Osterburg, Arendsee, Salzwedel, Gardelegen, Ferch­land, Stendal oder Magdeburg stammen, hatten windige Verhältnisse und einige Kopfsteinpflasterpassagen zu bewältigen, die Mensch und Material prüften. Aber alles habe gehalten.

Bei sonnigem Wetter wieder am Ballerstedter Dorfgemeinschaftshaus angelangt, stärkten sich die Radler mit Nudeln, Grillwürsten, Schmalzstullen, Kuchen, Bananen und Melonen. Für die Langstreckler ging es dann gegen 13 Uhr noch einmal auf die 100-Kilometer-Tour, in entgegengesetzter Richtung. Der Besenwagen sei auch bei dieser „Etappe“ nur als Verpflegungsfahrzeug benötigt worden. Nachdem die Radsportler die letzten Kilometer absolviert hatten, wurde ein positives Fazit gezogen – Wetter gut, Strecke gut, Verpflegung gut, Laune gut. Einer zweiten „Füchse-Altmark-Rundfahrt“ im Frühjahr 2020 dürfte somit nichts im Wege stehen.