Osterburg l Das Pfarramt Osterburg kann seinen Täuflingen von nun an ein einheitliches Geschenk mit auf den Lebensweg geben: ein Tauf-Handtuch. In roten Lettern steht auf weißem Frottee „Ich bin getauft! St. Nicolai Osterburg“ geschrieben. Wie Pfarrer Gordon Sethge es beschreibt, ist als Silhouette auch „der starke Westturm mit barocker Kuppel“ der Osterburger evangelischen Kirche abgebildet. Gemeindesekretärin und selbstständige Modedesignerin Gerda Schwander hat die Silhouette noch etwas „handtuch-tauglich“ gemacht. Dann ging‘s ab in die Produktion, mittlerweile warten die Taufgeschenke in Kartons verpackt auf ihren Einsatz.

Die Paten geben den Täuflingen eine Taufkerze mit auf den Weg, vom Pfarramt kam bisher zur obligatorischen Taufurkunde Verschiedenstes. „Was gepasst hat, zum Beispiel mal eine symbolische Windmühle, aber wir wollten etwas Einheitliches.“ Da habe das Pfarramt nun aus der Not eine Tugend gemacht, „denn meistens fehlt ein Handtuch bei der Taufe“.

Biese-Taufe angemeldet

In diesem Jahr scheint es wieder mehr Taufen als in 2020 zu geben. „Da hatten wir nur vier“, sagt Gordon Sethge, die Anmeldungen für 2021 verheißen jetzt schon mehr. Auch der Wunsch nach einer Taufe in der Biese sei bereits geäußert worden. In der Gluthitze des August 2020 hatte Sethge die kleine Enya aus Zedau in der Biese im Krumker Park getauft. Im Pfarrbereich Osterburg war dies die erste Flusstaufe.

Seelsorgerisch immer erreichbar

Von der schönen Frage nach dem passenden Taufgeschenken abgesehen, teilte Sethge gerade mit, dass bei aktueller Eisenkälte im gesamten Pfarrbereich keine Gottesdienste gefeiert werden können. Die Temperatur in St. Nicolai liege zum Beispiel gerade um den Gefrierpunkt und das Gemeindebüro in der Burgstraße kann pandemiebedingt nicht genutzt werden. Das Pfarramt sei aber dienstags zwischen 9 und 13 Uhr sowie donnerstags zwischen 14 und 16 Uhr trotzdem besetzt. Darüberhinaus betont Pfarrer Sethge, dass er in seelsorgerischen Belangen jederzeit erreichbar sei.