Brand

Scharpenhufe: Großeinsatz der Feuerwehren kann Strohpresse nicht retten

Auf einem Stoppelacker bei Scharpenhufe stand am Donnerstag eine Strohpresse in Flammen. Die Technik brannte völlig aus.

Von Ralf Franke 06.08.2021, 14:29
Auf einem Acker bei Scharpenhufe stand eine Strohpresse in Flammen.
Auf einem Acker bei Scharpenhufe stand eine Strohpresse in Flammen. Foto: Feuerwehr

Scharpenhufe - Angesichts der momentanen Trockenheit und des windigen Wetters rückten Freiwillige Feuerwehren der Verbandsgemeinde Seehausen am Donnerstagnachmittag vorsichtshalber gleich mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und Löschfahrzeugen zu einer brennenden Strohpresse auf einem Stoppelacker auf der westlichen Seite des Alands zwischen Scharpenhufe und Wahrenberg aus. Die 46 Feuerwehrleute, die mit sieben Fahrzeugen vor Ort waren, hätten im Fall der Fälle auch dafür sorgen müssen, dass sich die Flammen nicht in der Fläche weiter ausbreiteten, was zum Glück allerdings nicht nötig wurde.

Das landwirtschaftliche Gerät hatte gegen 15 Uhr Feuer gefangen. Höchstwahrscheinlich durch einen technischen Defekt, vermutet Lutz Mewes, Leiter der Feuerwehr Vielbaum-Krüden, die ebenso vor Ort war wie benachbarten Blauröcke aus Auslosen, Wanzer, Pollitz und Seehausen.

Die Strohpresse konnten auch rund 7000 Liter Wasser und 50 Liter Schaumbildner nicht mehr retten. Das Gerät hat nur noch Schrottwert. Dafür hatte es der Landwirt noch rechtzeitig geschafft, den Schlepper abzukoppeln und vor den Flammen zu retten. Kollegen sorgen zudem dafür, dass das Umfeld des Brandherdes es schnell mit einer Scheibenegge so bearbeitet werden konnten, dass die Flammen keine Nahrung mehr fanden. Außerdem sorgten sie vorsichtshalber für zusätzliches Löchwasser auf dem Acker, so Mewes zurückblickend.

Die Polizei war auch vor Ort. Sehr viel dürften die Ordnungshüter in dem Fall aber wohl nicht zu tun bekommen.