Goldbeck l Das Osterfeuer hatten sie abgeblasen, die Schrottsammlung wollten die Mitglieder des Fördervereins der Goldbecker freiwilligen Feuerwehr jedoch nicht ausfallen lassen. Und so packten die Förderer am Sonnabendvormittag fleißig zu und befüllten den am Wehr-Domizil aufgestellten Container mit aus den Haushalten ausgedienten metallischen Gegenständen.

Schon im Laufe des Vormittags schätzte Mayk Drechsel, Vorsitzender des Fördervereins, die Aktion als sehr erfolgreich ein. Gegen 10.30 Uhr zeigte sich der Container schon mehr als über die Hälfte gefüllt. Alle zwei Jahre rufen die Förderer aus Goldbeck die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihren Schrott vor die Tür zu stellen. Ein Service, den die Bevölkerung gern annimmt, wie sich auch am Sonnabend zeigte. „Es kam so einiges zusammen“, betonte Rita Schernikau, die zu den Aktiven zählte, die auf Tour in den Straßen Goldbecks waren. Und bei einer Fahrt sollte es nicht bleiben. „Insgesamt sind vier Fahrzeuge im Einsatz“, sagte Andrea Magull. Die Förderer, die durch Kameraden der Feuerwehr unterstützt wurden, sammelten in sämtlichen Straßen in Goldbeck, aber auch in Möllendorf und Petersmark ein. Andrea Magull hielt zudem zusammen mit Janina Schulze die Stellung am Container, der auch zum Ablageort für Einwohner wurde, die selbstständig ihren Schrott anlieferten. Der Vorstand des Vereins war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Dieses sorgt natürlich für ein Plus in der Vereinskasse und kommt den Goldbecker Brandbekämpfern zugute. Der Vorsitzende bedankte sich für das Engagement bei seinen Mitstreitern und für die Unterstützung bei der Gemeinde.

Die geplante Jahreshauptversammlung fiel der aktuellen Situation zum Opfer. Auch das beliebte Osterfeuer, das am Gründonnerstag stattgefunden hätte, fällt in diesem Jahr aus. Einiges möchte der Verein noch auf die Beine stellen, sofern es die Situation zulässt. Andrea Magull denkt bei den künftigen Planungen sofort an die sommerliche Party, zu der neben den Förderen auch sämtliche Mitglieder der Feuerwehr, wie beispielsweise die Alters- und Ehrenabteilung, eingeladen werden. Zudem wollen die Goldbecker auch beim Plummusfest im September kräftig mitmischen.

Das Jahr ging für den Förderverein sehr gut los: Das Verbrennen der ausgedienten Weihnachtsbäume lockte viele Einwohner an. „Das ist sehr gut gelaufen“, blickte Mayk Drechsel zurück.