Beuster l Traditionell riefen die Eichenbläser aus Beuster-Geestgottberg mit ihren jagdlichen Signalen die vielen Besucher zur Eröffnung an den geschmückten Weihnachtsbaum, wo diese anschließend von Sabine Hiller begrüßt wurden. Die frühere Bürgermeisterin des Elbedorfes bedankte sich bei den Sponsoren, den Eichenbläsern sowie den Deichkiekern, unter deren Regie sich auch die anderen Vereine des Ortes und alle Helfer in die Vorbereitung dieses Marktes eingebracht hatten.

Für den Auftakt des kulturellen Teils sorgten die Mädchen und Jungen der Kita Deichbiber. In einem schönen und umfangreichen Programm zeigten die Kinder, was sie mit ihren Erzieherinnen in der Vorweihnachtszeit extra einstudiert hatten. Inzwischen begann die beliebte Tombola mit dem Verkauf der Lose. Auch in diesem Jahr waren diese sehr schnell vergriffen. Ab 16 Uhr konnten dann die Preise eingelöst werden.

Etwas abseits vom Getümmel hingen Forellen im Rauch eines umgebauten Wasserkessels und wurden, nachdem sie fertig zubereitet waren, gleich an Ort und Stelle verzehrt. Die Feuerwehr des Ortes hatte neben Bratwürsten und anderen Spezialitäten auch große Schaschlikspieße auf dem Grill. Niveauvoll gestaltete Kalender mit Motiven aus Beuster und aus der Umgebung sowie künstlerisch gestaltete Weihnachtsgrußkarten waren im Angebot der Betreiber des „KunstRaumes“ Beuster.

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Koksfeuer entzündet

Durch die Tür der über 200 Jahre Alten Schmiede drangen derweil Klänge, die von Hammerschlägen auf dem Amboss stammten. Der Pächter der voll intakten Eisenwerkstatt, der Kunstschmied Detlev Steinke aus Groß Garz, hatte wie in jedem Jahr das Koksfeuer entzündet, um aus glühendem Metall mit dem Hammer und anderen Werkzeugen auf dem Amboss kunstvolle Gebilde für Haus und Garten zu formen. Seine Arbeit stieß auf großes Interesse, und so konnte er auch zusätzlich die Muskelkraft von Kindern und Jugendlichen am Amboss nutzen.

Waffeln, Punsch, Glühwein, Erzeugnisse vom Imker und der Schäferei fanden schnell ihre Abnehmer. Gegen 16 Uhr erschien der Weihnachtsmann, um von vielen Kindern umringt zu werden. Dabei zeigte er sich auch neugierig, denn eine der Fragen lautete, ob Opa immer noch gern einen trinkt. Die Kinder gaben bereitwillig Antwort, zumal sie mit einem Geschenk belohnt wurden.

Wem etwas kalt wurde, der hatte die Möglichkeit, sich bei Kaffee und leckerem Kuchen in der Deichbäckerei aufzuwärmen. Das war auch für viele nötig, weil sie im Anschluss zur nahe gelegenen St. Nikolaus-Kirche eilten, um dem Konzert des Seehäuser Männerchores beizuwohnen.