Lichterfelde l  Auch wenn die Einrichtung mit derzeit 21 Mädchen und Jungen zu den kleinsten zählt, stellten die Knirpse und die Erzieherinnen um Kathleen Krach mit Hilfe der Eltern ein großes Programm auf die Beine.

Weil die Feuerwehren seit Monaten im Dauerstress sind und weil die Kita-Chefin ein gleichnamiges Buch aus DDR-Zeiten wiederentdeckte, stand die Mischung aus Liedern, Gedichten und Sketschen unter der Überschrift „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“. Heißt: Immer, wenn die kleinen Feuerwehrleute mal Pause machen wollten, waren sie als Helfer in der Not gefragt. Sei es, weil Oma Eierschecke die Ofentür offen gelassen hatte und das Haus verqualmt war oder weil ein eingebrochener Eisläufer vom Teich gerettet werden musste. Ein Programm, das Eltern sowie Großeltern fleißig mit Applaus honorierten und für das sich ein paar Muttis mit einer eigenen Show-Einlage bedankten, bevor es unter den Pavillons zum gemütlichen Teil überging und die „Wischezwerge“ ein paar Runden mit dem Feuerwehrauto fahren durften.

Bleibt noch der feierliche Abschied der Einschüler Kyra, Emma, Paul und Nele. Dass gleich vier Kinder die Einrichtung verlassen, sieht Kathleen Krach mit einem weinendem und einem lachenden Auge. Denn die Gesamtkinderzahl in der Lichterfelder Kindertagesstätte dürfte mit den Neuanmeldungen demnächst eher wachsen als zurückgehen.

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