Apenburg-Winterfeld l Ein kleines Problem schaffte Ninett Schneider, Bürgermeisterin des Fleckens Apenburg-Winterfeld im Altmarkkreis Salzwedel, mit einem kurzen aber knackigen Facebookpost aus der Welt. Mit feiner Ironie, so lässt es sich beim Lesen des Textes vermuten, wies sie eine Frau auf Sachen hin, die auf dem Gemeindebiet wohl eher weniger etwas zu suchen haben. Ein Foto zeigte drei große Müllsäcke.

Auf Anfrage der Volksstimme bestätigte die Bürgermeisterin, dass die Sachen in Winterfeld gefunden wurden. Auffälliges Detail: In einem der Säcke fanden sich aktuelle Bankdokumente, sodass der Inhalt einer Frau eindeutig zugeordnet werden konnte.

Schneller Erfolg

"Ich habe mich auf Facebook an die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung, Anm. d. Redaktion) gehalten", meint Ninett Schneider. Dort schrieb die Ortschefin: "Frau A.V. aus der S.-G.-Straße einer Hansestadt hat in Winterfeld persönliche Gegenstände verloren." Schneider bat weiter darum, dass sich die Dame ihre Sachen bei ihr persönlich abholen könne.

Am Sonnabend gepostet, am Montag meldete sich die Angesprochene. "Sie hat direkt angerufen", berichtete Ninett Schneider. Die Frau habe sich gefreut, dass die Sachen "aufgetaucht" sind, so Schneider weiter.

Update: Die Angelegenheit hat sich aufgeklärt. Die Dinge waren abhanden gekommen. Die Person freut sich darüber, dass...

Gepostet von Ninett Schneider am Samstag, 12. September 2020