Arendsee l „Ab der 1. Märzwoche werden zwei mobile Impfteams in Arztpraxen in Arendsee und Kalbe impfberechtigte Personen impfen“, heißt es in einer Mitteilung, die der Altmarkkreis Salzwedel am Montag veröffentlichte. Beim Koordinieren sollen die Stadtverwaltungen unterstützen. Arendsees Vize-Bürgermeister Michael Niederhausen ging gestern auf die Frage ein, wie Impf-Berechtigte von dieser Möglichkeit erfahren und einen Termin bekommen können. Ganz konkret stehe dies noch nicht fest. Der Amtsleiter betonte: Es soll Gespräche zwischen Altmarkkreis Salzwedel, Stadt und Arztpraxen geben. Der Vize-Bürgermeister schilderte zudem, was die Verwaltung leisten könnte. Dazu gehört, die laut aktueller Covid-19-Impfordnung Berechtigten per Brief zu informieren. Über das hiesige Einwohnermeldeamt lassen sich zum Beispiel schnell die Adressen der über 80-Jährigen, die innerhalb der Kommunen ihren Wohnsitz haben, abrufen.

Per Post können die jeweiligen Einwohner dann über die Möglichkeit im März erfahren. Sie müssen damit nicht in ein Impfzentrum und sparen Fahrtzeit. Mobile Impfteams waren und sind bereits unterwegs und in Pflegeheimen tätig. Künftig sollen sie erneut in Orte außerhalb der größten altmärkischen Städte kommen, damit die Einwohner kürzere Wege haben.

Arztpraxen als Anlaufpunkt

Der Kreis nannte Arztpraxen als Anlaufpunkt. Die Einheitsgemeinde könnte aber noch einen anderen Ort anbieten. Michael Niederhausen brachte gestern die Töbelmann-Mehrzweckhalle an der Schulstraße ins Gespräch. Diese befindet sich unweit der Innenstadt, direkt daneben gibt es einen Parkplatz. Das Gebäude ist derzeit ungenutzt – weder Sportunterricht noch Vereins-angebote finden dort statt. In der Halle, die auch für größere Veranstaltungen wie Einschulungen genutzt wird, gibt es genügend Platz, um Stellwände positionieren zu können. Dass zudem Dorfgemeinschaftshäuser genutzt werden, glaubt der Vize-Bürgermeister derzeit nicht. Denn pro Kommune wird derzeit nur ein Ort zum Impfen favorisiert.

Die Stadtverwaltung will am Einlass koordinieren. Es geht nicht nur darum zu überprüfen, ob es eine Berechtigung zum Impfen gibt. Es sei im Vorfeld der gesamten Organisation auch wichtig nachzuvollziehen, ob diese bereits erfolgt ist. Entsprechende Listen können im Rathaus erstellt werden. Noch bittet Michael Niederhausen um Geduld. Wenn es weitere Informationen gibt und ein konkreter Tag feststeht, werde die Stadtverwaltung an die Öffentlichkeit treten. Wann genau dies sein wird, ist noch unklar.

Lauftext