Arendsee l Am Sonnabend, 1. September, um 10 Uhr fällt der Startschuss für das Arenddrago, das mittlerweile neunte Drachenbootrennen auf dem Arendsee. Dazu sind im Strandbad alle Zuschauer als Schlachtenbummler willkommen. Von der Seetribüne haben sie den perfekten Blick auf die Bahnen.

Dort werden ab 10 Uhr die neun angemeldeten Mix-Mannschaften und die beiden Jugendteams an den Start gehen. Sie haben zunächst in den Vorläufen die 200-Meter-Strecken zu absolvieren. Danach geht es voraussichtlich nach der Mittagspause zu den Finalläufen.

Geplant sind außerdem die Rennen über 1000 Meter, bei denen es auch um den Bürgermeisterpokal geht.

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Die Siegerehrungen sind gegen 17 Uhr geplant. Danach steht die Party mit DJ Bodo auf dem Programm, die vor einer extra aufgebauten Bühne stattfinden soll.

Weniger Mannschaften gemeldet

„Es ist schade, dass sich weniger Boote als im Vorjahr zum Arenddrago angemeldet haben“, bedauerte Vereinschef Olaf Hummel die geringe Resonanz auf die Ausschreibung. Die war allerdings auch erst Ende Juni ins Internet gestellt worden.

„Wenn sich noch Interessenten finden für die eine oder andere Bootsbesatzung – 16 Paddler müssen in einem Boot sitzen, Steuermann und Trommler stellen wir als Gastgeber –, bitte melden“, so Hummel. Das sei bei ihm möglich unter der Telefonnummer 0171/2705814.

Bei Olaf Hummel können sich auch diejenigen melden, die am Freitag noch eine Trainingseinheit absolvieren wollen.

Als Starter schickt sein Stellvertreter Marcel Klein die Rennteams auf die Strecken. Moderiert wird die Veranstaltung von Vereinsmitglied David Wuthe im Wechsel mit dem Geschäftsführer der Luftkurort Arendsee GmbH Michael Meyer.

Die GmbH stellt wie jedes Jahr das Strandbad für das Event zur Verfügung. Dort können die Teams ihre Zelte aufbauen und sich für ihre Wettrennen rüsten.

Dafür entrichten sie eine Teilnahmegebühr: Für die Zuschauer kostet der Eintritt ins Strandbad an dem Tag 5 Euro. In den Imbissbuden stellen die Betreiber und die GmbH Essen und Trinken bereit.

Absage stand im Raum

Dort ist auch die Mittagspause verpflegungstechnisch abgesichert. Vor der Tribüne läuft in der Pause ein Pausenspiel. „Was, ist noch eine Überraschung“, kündigte Olaf Hummel an.

Er hatte wegen der relativ kleinen Teilnehmerrunde eigentlich dafür plädiert, das Traditionsevent ausfallen zu lassen. Das könne abschreckend wirken, meinte er und kein gutes Licht auf den Verein werfen, wenn so wenige Rennen stattfinden könnten.

Aber alle Vereinsmitglieder waren sich einig gewesen und hatten gegen den Ausfall gestimmt. Die Meinung war, dass eine Absage diejenigen verprelle, die dabei sein wollen. Nun werde man alles daransetzen, eine attraktive Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Im nächsten Jahr müsse zum 10. Arenddrago im Vorfeld eher geplant werden.