Bildung

Einschulung: Ein ganz besonderer Tag

Der Sonnabend war ein besonderer Tag: Denn in den Städten und Gemeinden des Altmarkkreises wurden 385 Mädchen und Jungen eingeschult.

Von Kornelia Bannik, Kornelia Bannik, Kornelia Bannik, Kornelia Bannik

Altmark l Im großen Saal des Salzwedeler Filmpalastes gab es am Morgen des Sonnabends nur noch ganz wenige freie Plätze. Grund dafür war aber nicht der neueste Kinostreifen, sondern die Einschulung der beiden Klassen 1a und 1b (Klassenlehrerinnen Ulrike Jürges und Rosemarie Wendt) der Perver Grundschule und der Schule unterm Regenbogen. Nicht nur die Erwachsenen waren festlich gekleidet, sondern auch die künftigen Schüler hatten sich modisch auf diesen besonderen Tag vorbereitet. Mancher Junge kam im Anzug, andere trugen eine schicke Kombination. Die Mädchen dagegen hatten sich fast durchgängig für ein Kleid in den unterschiedlichsten Variationen entschieden. Die Kinder der zweiten, dritten und vierten Klassen der Perver Schule hatten unter Federführung von Beatrice Mähren-Krüger ein kleines Theaterstück einstudiert, in dem es um einen Löwen ging, der einer Löwin einen Liebesbrief schreiben wollte. Das wollte aber nicht so recht klappen, weil er nicht schreiben konnte. Am Ende bekam er doch seine Löwin, die aus den Buchstaben, die sie von Affen, Giraffen, Schlangen, Elefanten, Ameisen oder einem Krokodil bekommen hatte, den Satz „Hallo, 1. Klasse“ bildete. Rektorin Angela Ritter-Hundt hatte zuvor die Gäste begrüßt und ebenso wie Kathrin Lüttgemüller von der Förderschule darauf hingewiesen, dass die Kinder willkommen sind.

Auch in der Jenny-Marx-Schule in Salzwedel sind Erstklässler eingeschult worden. Und zwar in drei Klassen mit jeweils 20 Schülerinnen und Schülern. Nach dem Programm, das die Kinder der zweiten und dritten Klassen aufgeführt hatten, begrüßte Schulleiterin Annegret Klupsch die Abc-Schützen und zahlreiche Gäste. Sie zählte gemeinsam mit den Kindern bis 20 und erklärte, dass die Piraten aus dem Theaterstück gemerkt hatten, dass es gut für sie ist, wenn sie schreiben, lesen und rechnen können. „Viele von euch können bereits ein paar Buchstaben lesen“, sagte Klupsch. Sie bat die Eltern um Geduld, wenn das Lernen mal schwer fällt und erklärte dass es wichtig ist, dass die Kinder selbstständig werden. Sollten Probleme auftauchen, könnten sich die Eltern vertrauensvoll an die Lehrer wenden.

In Arendsee wurden die 33 angehenden Erstklässler von Schulleiterin Marita Haefke in der Rolle als Zauberin von Kindergartenkindern in Schulkinder verwandelt. In der mit Kindern, Eltern und Großeltern voll besetzten Töbelmannhalle ließ sie die Mädchen und Jungen der künftigen Ein- stern- und Zweisterngruppe die Augen fest schließen, bevor sie ihren Zauberstab schwang. Danach spazierten die Klassen mit ihren Lehrerinnen Jutta Maaß und Stefanie Neumann hinüber in die Grundschule Auf Zack, wo es nach einem Blick in die Klassenzimmer die Zuckertüten gab. Auftakt der Einschulungsfeier war ein Programm der Drittklässler, die zusammen mit Pädagogin Sylke Gust als Buchstaben, Farben, Stift und Schwamm oder Radiergummi auftraten.

An der „Wilhelm-Busch“-Grundschule in Brunau wurden 13 Mädchen und Jungen in den Kreis der zukünftigen Grundschüler von Schulleiterin Wilma Schulz aufgenommen. Schon vor dem offiziellen Teil, der in der Turnhalle der Grundschule stattfand, waren die Kinder in ihrem zukünftigen Klassenraum. Klassenlehrerin Carola Ritzmann und Cornelia Eikenberg als pädagogische Mitarbeiterin begrüßten die Kinder an ihrem wohl spannendsten Tag. Sie waren sichtlich aufgeregt, als erstmals in ihrem zukünftigen Klassenraum saßen. Doch Carola Ritzmann und Cornelia Eikenberg konnten den Kindern die Aufregung nehmen und nachdem die zukünftigen Lernutensilien im Schulranzen verstaut waren, ging es gemeinsam den kurzen Weg in Richtung Turnhalle. Dort warteten schon Geschwister, Eltern und Großeltern voller Spannung. Nach der Begrüßung von Wilma Schulz hatten die Mädchen und Jungen der vierten Klasse ein kleines Programm vorbereitet und zeigten ein Theaterstück.

Schulleiter Falko Pabst empfing am Sonnabend 20 neue Schüler in der Henninger Grundschule. „Dieses ist ein positives Zeichen“, begrüßte er die zahlreichen Gästen in der Sporthalle zu der Festveranstaltung anlässlich der Einschulung. Auch sei für die nächsten vier Jahre der Schulstandort Henningen gesichert, fügte er hinzu. Mit einem bunten Programm, begrüßten die Schüler der vierten Klasse ihre zukünftigen Schulkameraden. Als Abc-Piraten vermittelten die „Großen“ wie wichtig es ist das Lesen, Schreiben und Rechnen zu erlernen. Im Anschluss erhielten die neuen Grundschüler ihre Schultüten und besuchten mit ihrer Klassenlehrerin Birgit Schmidt und der pädagogischen Mitarbeiterin Heike Ost ihren Klassenraum.