Salzwedel l Nach dem Fund einer Fliegerbombe müssen in Salzwedel rund 3500 Leute ihre Wohnung am Freitag (31. Januar) verlassen. Laut MDR-Bericht war die Bombe am Donnerstag im Gewerbegebiet Nord gefunden worden. Bis 13.30 Uhr sollen demnach Anwohner mehrerer Straßen ihre Wohnungen verlassen.

Räumen müssen die Anwohner folgernder Straßen: Am Bleichwall, Am Eichwall, An der Katharinenkirche, Bahnhofsstraße, Ernst-Thälmann-Straße (Einfahrt Schule bis zur Kreuzung Netto), Feldstraße, Gaswerksweg, Goethestraße (Bereich am Durchgang bis zur Ecke Ernst-Thälmann-Straße), Hoyersburger Straße, Kleinbahnstraße, Kleiner Stegel, Kristallweg, Tuchmacherstraße (nördliche Straßenseite entlang der Umgehungsstraße bis An der Flora), Vor dem Lüchower Tor und Wollweberstraße (von der Straße An der Katharinenkirche bis Ecke Mittelstraße).

Allen betroffenen Anwohnern wird seitens der Zuständigen empfohlen, sich leichte Versorgung mitzunehmen. Wichtig: Jeder, der auf Medikamente angewiesen ist, sollte die entsprechenden Tabletten oder ähnliches mit sich führen. Ansonsten ist nur das Nötigste zu verpacken, heißt es von der Stadt Salzwedel. Bitte informieren Sie auch Ihren Nachbarn, Bekannten oder Verwandten in den betreffenden Straßenzügen über die Evakuierung.

Für alle betroffenen Salzwedeler werden Sammelpunkte von der Hansestadt eingerichtet. Ab 10 Uhr können sich die Betroffenen an den Sammelpunkten am Kulturhaus, der Comenius-Schule oder der Jenny-Marx-Schule einfinden. „Weitere Sammelpunkte können unter den Notfallnummern abgerufen werden“, so Andreas Köhler. Hierfür sind folgende Rufnummern eingerichtet: 03901/65 320, 03901/65 321, 03901/65 322, 03901/65 329.

Um auch wirklich alle Anwohner der Hansestadt über die Evakuierung zu informieren, sind Angestellte der Stadt Freitag unterwegs. „Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden am Vormittag die Straßenzüge abgehen und die Einwohner auffordern, sich zu diesen Sammelpunkten zu begeben. Ebenso werden Lautsprecherwagen über die Situation informieren.“