Coworking Spaces

Gemeinschaftsräume im Salzwedeler Bürgermeisterhof geplant

In Salzwedel soll es künftig Gemeinschaftsbüros zum Anmieten geben.

Von Alexander Rekow
Anne Buch vom Verein Bürgermeisterhof (links) und Cathleen Hoffmann (Bündnis90/Die Grünen) zeigen, wie es gehen kann: Gemeinschaftlich an einem Arbeitsplatz, wie hier dier Innenhof des Bürgermeisterhofs, zu arbeiten. Möglichkeiten gibt es an dem Ort viele.
Anne Buch vom Verein Bürgermeisterhof (links) und Cathleen Hoffmann (Bündnis90/Die Grünen) zeigen, wie es gehen kann: Gemeinschaftlich an einem Arbeitsplatz, wie hier dier Innenhof des Bürgermeisterhofs, zu arbeiten. Möglichkeiten gibt es an dem Ort viele. Foto: Alexander Rekow

Salzwedel - Coworking Spaces (gemeinschaftliche Arbeitsräume)für Salzwedel: Das wünscht sich Stadträtin Cathleen Hoffmann (Bündnis90/Die Grünen) für Salzwedel und formulierte dazu unlängst einen Antrag (wir berichteten). Unterm Strich sollen Gemeinschaftsarbeitsplätze entstehen. Jungunternehmer könnten so Räume für kleines Geld anmieten und voneinander partizipieren.

Bürgermeisterin Sabine Blümel sagte seinerzeit, als das Thema aufkeimte, dass die Stadt solche Räume nicht vorhalten, bei der Vermittlung aber helfen könnte.

Nun kommt Bewegung in die Thematik. Denn wie Hoffmann zu berichten weiß, sollen bereits zum 1. Juli Gemeinschaftsarbeitsplätze im Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) des Altmarkkreises in Salzwedel entstehen, habe sie kürzlich von Landrat Michael Ziche erfahren. Die Größe stehe zwar noch nicht fest, dafür aber, das Datum.

Großer Mehrwert

Und nicht nur das. Der Bürgermeisterhof-Verein hat von dem Vorstoß der Grünen Wind bekommen und Interesse an solchen Räumlichkeiten signalisiert. „Genau solche Orte suche ich dafür“, so Hoffmann: „Hier können dann viele Menschen branchenübergreifend arbeiten, sich austauschen und durch den Blick der anderen profitieren.“ Das bringe aus ihrer Sicht einen großen Mehrwert. Dass das nur in Großstädten praktikabel sei, ist für sie „Quatsch“. Denn die Pandemie habe gezeigt, dass der Bedarf für solche Büroräume mit entsprechender Infrastruktur vorhanden ist. „Das ist die Zukunft“, ist sie sich sicher.

Anne Buch vom Bürgermeisterhof-Verein kann sich das zumindest gut vorstellen. Sie wolle nun mit Vereinsmitgliedern für die Ausstattung sorgen. „W-Lan haben wir, nun brauchen wir Drucker und die Bestuhlung.“ Dann könnte es neben dem IGZ auch im Herzen der Hansestadt anlaufen.