Salzwedel l Nun scheint der Sommer endgültig auf Hochtouren zu sein. Aufgrund der Temperaturen suchen viele Salzwedeler ihr Heil im kühlen Nass. Da es aber unter Einwohnern Unstimmigkeiten gibt, welche Regeln derzeit gelten, klärt die Volksstimme nochmals auf. Grundsätzlich ist das Freibad derzeit montags bis sonntags jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Es sind maximal 440 Besucher gleichzeitig im Freibad zugelassen. „Selbstverständlich gilt die Besuchszeit nicht nur für eine Stunde oder ähnliches“, räumt Stadtsprecher Andreas Köhler mit kursierenden Gerüchten auf. Wer eine Tageskarte kauft, könne auch bis zur Schließzeit baden.

Aufgrund der Corona-Pandemie gilt es aber, einige Verhaltens- und Hygieneregeln zu beachten. So dürfen keine Gruppenaktivitäten mit körperlicher Nähe oder Schwimmkurse stattfinden. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde oder nur den Verdacht hat, darf das Bad natürlich nicht betreten.

Abstand halten

Zudem sind die Becken über ausgeschilderte Durchschreitebecken zu betreten. Es muss Abstand zu anderen Gästen – auch im Wasser – gehalten werden, und es muss in der Mitte der Bahn geschwommen werden. Auch in den Planschbecken muss auf Abstand der Kinder geachtet werden.

Weiterhin wird der Strömungskanal nicht eingeschaltet. Die Liegen auf der Sonneninsel im Badebereich sind weggestellt worden. Es gibt auch keinen Verleih von Schwimmutensilien oder Spielgeräten, erläutert Andreas Köhler weiter.

Auch für Dusche oder WC gelten Regeln hinsichtlich dessen, dass nur wenige die Örtlichkeiten aufsuchen dürfen. Entsprechende Aushänge vor Ort klären dazu auf.

Hinweise sind angebracht

Wer das Sonnenbad auf der Wiese genießen möchte, muss auf Abstand zu den anderen Besuchern achten. Auch hier sind Hinweisschilder angebracht.

Über allen Vorschriften schweben die allgemeinen Hygieneregeln. Das heißt in erster Linie einen Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern. Der Kontakt zu Personen mit Erkältungssymptomen oder Fieber ist zu vermeiden. Wer krank ist, solle das Bad ohnehin nicht betreten, so der Stadtprecher. Regelmäßiges Händewaschen gehört ebenso dazu wie das Niesen in ein Taschentuch oder die Armbeuge, wenn keines zur Hand ist. „Folgen Sie den Anweisungen des Personals und der weiteren Beschäftigten“, so Andreas Köhler. Es gebe regelmäßig Durchsagen über die Lautsprecher.

Wer das Freibad wieder verlässt, möge Menschenansammlungen vor der Tür, an der Bushaltestelle oder dem Parkplatz vermeiden.

Übrigens: Bis zum einschließlich 4. August besuchten 4168 Gäste das Salzwedeler Freibad. Der verregnete Juli hat daran einen großen Anteil. Denn waren im Juli 2019 8578 Gäste im Bad, waren es in diesem Jahr im gleichen Monat nur 2369, rechnet Köhler vor.

Auch der Imbiss hat regulär geöffnet. Unter Einhaltung des Abstandes kann dort eingekauft werden.