Arendsee l Montagmittag reisten die ersten 26 Jugendlichen im Arendseer Jugendfilmcamp an, um sich in Workshops wie Schauspiel, Visuelle Effekte, Stunt, Maske, Filmmusik oder Drehbuch Einblick ins Filmemachen zu verschaffen. Abends fand die erste Kennenlernrunde zur Eröffnung statt.

Am Vormittag liefen noch letzte Vorbereitungsarbeiten, um in der Küche, dem Studio und im zentralen Zelt „Klarschiff“ zu machen. Auch das große Banner wurde am Eingangstor befestigt.

Dabei packten auch die beiden Medien-Praktikanten Cyril Fischer und Leonard Graf mit an. Letzterer ist in der zweiten Campwoche selbst Teilnehmer. Der Erstgenannte ist für die Vorbereitung des Filmfestivals und für die Zusammenarbeit mit dem Hort der Grundschule zuständig.

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Die Kinder war allerdings Montag noch nicht auf ihrem Areal eingetroffen, das bei einem Arbeitseinsatz hergerichtet und mit einem großen Zelt ausgestattet wurde. „Es hatte die Nacht zu stark geregnet, so dass ich entschieden habe, den ersten Ferientag noch in der Schule zu verbringen“, erklärte Hortleiterin Heidi Hefekerl auf Volksstimme-Nachfrage.

Ab Dienstag soll es losgehen mit dem Projekt Naturerlebnis. Butzenbau unter Bäumen, Sammeln von Naturmaterial und Waldexkursionen sind geplant. In der zweiten Wochen steht das Projekt Film auf dem Programm. Dann können die Kinder einen Einblick in die Entstehung eines Films gewinnen und praktische Erst-Erfahrung beim Filmdreh sammeln.

Nach ersten Bedenken des Kreis- und Landesjugendamtes gab es nach der Idee von der Projektarbeit und umfangreichen Renovierungsarbeiten im Camp ein Einlenken. Der Projektarbeit steht nichts mehr im Wege.

Mit im Filmcamp dabei ist auch eine Arendseerin: Yasna Sprotte ist Lehrerin in Gartow und macht bei den Workshops mit. „Der Plan ist, dass sie im nächsten Jahr Teenies zwischen 12 und 15 Jahren im Camp betreut“, so Campleiter Norman Schenk.

Er und sein Team erwarten in diesem Sommer zirka 400 Campteilnehmer.