Die SPD-Kandidaten zur Stadtratswahl

Norbert Hundt

Julia Fahrenkamp

Hans-Jürgen Ostermann Ursula Binde

Robert Drews

Kerstin Caliva

Nils Schulze

Christiane Lahne

Norbert Block

Daniela Pischel

Thomas Wnuck

Holger Lahne

Mathias Schnoor

Thomas Kehl

Maximilian Kehl

Volker Schwertz

Salzwedel l Für die bevorstehenden Kommunalwahlen einigten sich die Mitglieder des SPD Ortsvereins Salzwedel auf ihre Kandidaten, die sie ins Rennen schicken werden. Insgesamt haben sich 16 Mitglieder bereiterklärt, die Interessen der Sozialdemokraten im Stadtrat Salzwedel zu vertreten. Darunter Kandidaten, die bereits seit Jahren Erfahrungen im Stadtrat sammeln konnten wie Norbert Hundt, Holger Lahne, Norbert Block, Hans-Jürgen Ostermann, Christiane Lahne und Ursula Binde. Aber auch die jüngeren Mitglieder haben keine Scheu Verantwortung zu übernehmen.

Nils Schulze ist mit 21 Jahren der jüngste Kandidat. Er absolviert zurzeit seine Ausbildung in Magdeburg und möchte seine dort gemachten Erfahrungen und sein Wissen in Salzwedel umsetzen, erklärte er. Maximilian Kehl, 29 Jahre jung, stammt ursprünglich aus dem thüringischen Gotha. Er hat Polizeivollzugsdienst studiert und sich danach nach Salzwedel versetzen lassen. Salzwedel und Heimat sollen für ihn eine Einheit werden, und er möchte durch seine Arbeit im Stadtrat die Attraktivität der Stadt, speziell für junge Leute, erhöhen. Auch Robert Drews hat mit seinen 28 Jahren ebenfalls noch nicht das dritte Lebensjahrzehnt vollendet. Der kaufmännische Angestellte sieht für sich die Zeit gekommen, für das Wohl der Stadt und seiner Bürger Verantwortung zu übernehmen. Die Sozialdemokratie sei dabei ganz wichtig, sagte er, weil sie ausgleicht und Chancen einräumt, wo vielleicht der eine oder andere keine Chancen hat.

Vier Frauen

Daniela Pischel ist eine von vier Frauen, die sich für die Wahl aufstellen ließen. Mit ihren 42 Jahren und dem damit verbundenen Elan und jungen Ideen möchte sie etwas frischen Wind in den Stadtrat bringen, wie sie hofft.

Für Thomas Wnuck (64) war es eine Form von Protest, die ihn bewog, in die SPD einzutreten. Er wollte mit seiner Stimme damals gegen die Große Koalition wirken. „Hat bekanntermaßen nicht geklappt“, fügte er hinzu, „aber ich vergaß damals wieder aus der SPD auszutreten.“ Sein Ärger darüber, was in Salzwedel passiert, oder aber eben auch nicht, veranlasste ihn, sich für die Liste der SPD zur Kommunalwahl aufstellen zu lassen. Mehr Teilhabe für den Bürger an der Politik ist sein Wunsch, den er versuchen möchte, umzusetzen. Thomas Klett (49) arbeitet bereits im Ausschuss für Verkehr, Feuerschutz und Ökologie der Stadt Salzwedel und möchte nun im Stadtrat ein Wörtchen mitreden. Genau wie Mathias Schnoor (47), der nun auch seine Zeit gekommen sieht, um im Stadtrat mitzuwirken. Mit ihren Kandidaten liegen die Sozialdemokraten nun im Altersdurchschnitt bei knapp über 50 Jahren.

Rück- und Ausblick

Fraktionsvorsitzender Norbert Hundt ließ seinen Blick noch einmal zurück schweifen. „Wir konnten nicht alle unsere Wünsche und Forderungen umsetzen, aber doch einige.“ Er verwies dabei auf die bereitgestellten Haushaltsgelder für die Beseitigung von Schmierereien, die Förderung der Jugendwehren oder auf den gestoppten Verkauf des Vita-Seniorenzentrums. Auch stehe schon das Wahlprogramm 2019 in seinen Hauptpunkten, die da hießen: „Starke Familien“, „Gutes Miteinander“, „Gesundheit geht vor“ und „Wahrung von Recht und Ordnung“.