Salzwedel l Nach der Neuauflage im vergangenen Jahr startete das „Konzert des Jahngymnasiums im Advent“ in diesem Jahr ebenfalls mit einem Doppelschlag, in die zweite Runde. Beide Konzerte waren bereits unmittelbar nach dem Verkaufsstart ausverkauft. „Das Konzert ist das Wacken der Altmark“, verglich Roger Schultz, Vorsitzender des Fördervereins, hinsichtlich der starken Kartennachfrage, das Schülerkonzert mit dem Heavy-Metal-Festival in Schleswig-Holstein.

Ein ausverkaufter Saal, und das gleich an zwei Tagen – das ist das, was nicht nur die Organisatoren freut, sondern auch die Akteure auf der Bühne. Größer kann die Anerkennung des Publikums für die dargebotenen Leistungen nicht sein.

Abwechslungsreiches Programm

Auch für das diesjährige Konzert hatten die Schülerinnen und Schüler viel Zeit und Herzblut investiert, um dem Publikum ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm präsentieren zu können. Wie immer war dabei die Messlatte recht hoch gelegt worden. So wurden die Solisten nicht einfach bestimmt, sondern mussten erst einen Wettbewerb durchlaufen und ein Casting über sich ergehen lassen. Von den Bewerbern wurden dann die fünf Besten durch eine Jury ausgewählt. Auch bei der Auswahl der einzelnen Songs setzte das Team auf Exklusivität.

Bilder

Und so wurde kein Lied, bis auf „Glow“ von Eric Withacre, aus dem Programm des vergangenen Jahres übernommen. Das Programm war sehr ausgewogen. Und so war von gefühlvollen Balladen bis zu temperamentvolleren Songs alles vertreten. Einzig bei der Auswahl der Sprache für die einzelnen Lieder hatte man sich fast ausnahmslos für die englische entschieden. So war nur das „Kartenhaus“ von Adel Tawil in deutscher Sprache zu hören.

Doch immerhin war die Moderation von Oona Gromeier und Reik Dietrichkeit auf Deutsch. Sie begleiteten die Gäste mit flotten Sprüchen sehr unterhaltsam durch das rund zweistündige Programm. Somit verging die Zeit wie im Fluge, in der dem Publikum ein vielseitiges und qualitatives hochwertiges Programm geboten wurde. Dabei wurde die Show von Sven Bolzendahl ins rechte Licht gerückt und Michael „Elvis“ Schulze war an dem Abend der Mann für den guten Ton.