Salzwedel l Ob Herbstcrosslauf, gemeinsam kochen, interkultureller Mutter-Kind-Nachmittag oder Friedensgebet – die Vielfalt der Interkulturellen Woche ist wieder groß. Sie bietet Konzerte, Begegnungs- und Sportveranstaltungen, Vorträge und Gelegenheiten, zwanglos interkulturell zusammenzukommen. „Wir leben schon lange in einer vielfältigen Gesellschaft alltäglich zusammen“, erklärt Inka Ludwig, die Integrationskoordinatorin des Altmarkkreises. Das Zusammenwachsen der verschiedenen Kulturen oder Religionen benötige jedoch Zeit und gesellschaftliche Teilhabe. Ludwig: „Jede und jeder hat die Möglichkeit, das kulturelle und gesellschaftliche Leben im Altmarkkreis mitzugestalten“. Viele Akteure organisieren deshalb die interkulturelle Woche, die Einblicke in bestehende Vereine und Strukturen gebe sowie Menschen miteinander in Kontakt bringen möchte. Es wird daher seitens der Organisatoren auf eine rege Teilnahme aus der Bevölkerung an den einzelnen Angebote gehofft

Mit der Vielfalt der einzelnen Veranstaltungen im gesamten Landkreis sollen Zusammenleben und Integration direkt vor Ort gefördert werden. Unterschiedliche Herkunft, Sprache, Religion und Sichtweisen könnten zu Kontaktängsten führen. Diese abzubauen, indem gemeinsam Zeit verbracht wird, ist ein Ziel der Aktionen.

Gegenseitig kennenlernen

Die interkulturelle Woche biete allen eine gute Möglichkeit, unterschiedliche Kulturen kennenzulernen, sich über die verschiedenen Möglichkeiten des Zusammenlebens in der Westaltmark zu informieren und sich für eine vielfältige Gesellschaft einzusetzen.