Kultur

Kulturelle Landpartie im Wendland erst Ende Juli

Von Jörg Schulze
Kunst auf eine andere Art: Die kulturelle Landpartie im Landkreis Lüchow-Dannenberg  finden auch Besucher aus der Altmark interessant.
Kunst auf eine andere Art: Die kulturelle Landpartie im Landkreis Lüchow-Dannenberg finden auch Besucher aus der Altmark interessant. Archivfoto: Jörg Schulze

Lüchow-Dannenberg

Die Kulturelle Landpartie im Nachbarlandkreis Lüchow-Dannenberg fiel im Vorjahr aus. In diesem Jahr haben die Wendländer trotz Corona voller Zuversicht die Veranstaltung erneut vorbereitet. Es geht um Existenzen und eine künstlerische Idee. Das dürfte auch bei vielen Altmärkern gut ankommen. Schließlich pilgern zahlreiche Kunstfreunde Jahr für Jahr zu den Ausstellungsorten in der Nachbarregion oder stellen selbst aus.

Während der Vorbereitungen hieß es immer „auf Sicht fahren“. Dennoch wurde schon früh ein Ausweichtermin angekündigt. Nun haben die Teilnehmer in einer Online-Abstimmung entschieden: „Wir verschieben die Kulturelle Landpartie auf den 28. Juli bis 8. August.“ In dieser Zeit soll auch der Gorlebentag stattfinden, der am 7. August unter dem Motto: „Endlager-Aus für Gorleben“ stehen wird.

Handwerk zwischen Himmelfahrt und Pfingsten

Einen Hauch der Landpartie soll es übrigens auch zwischen Himmelfahrt und Pfingsten geben. Verschiedene Künstler Kunsthandwerker und Handwerker laden, wenn möglich, bei sich zu Besuch ein - unter Einhaltung der dann gültigen Corona-Regeln. Dies findet ausdrücklich nicht im Rahmen der KLP statt, sondern in Eigenverantwortung. Alles immer vorausgesetzt, das aktuelle Pandemiegeschehen und die Beschränkungen lassen es zu.

Veranstaltungen für dieses Jahr werden auf Grund der kurzfristigen Planungsmöglichkeiten ausschließlich übers Internet bekannt gegeben. Informationen gibt es auf der Internetseite sowie auf der neuen Web App (app.kulturelle-landpartie.de). Sie ist extra für Coronazeiten programmiert.

Erschienen ist auch wieder der bunte Reisebegleiter zur Landpartie. Das beliebte Büchlein ist im Jahr 2021 ein ganz besonderes und behält trotz aller Neuerungen seine Gültigkeit: Mit Portraits von Künstlern, damit die Besucher die Beteiligten wiedererkennen – oder schon mal kennenlernen. Auf 192 Seiten gibt es eine Übersichtskarte und ausgearbeitete Vorschläge für Radtouren zu allen Punkten runden das kultige Werk ab.