Salzwedel l Das vierte AltmarkMacherFestival, das vor knapp zwei Monaten in den Berufsbildenden Schulen (BBS) Salzwedel stattgefunden hat, hinterlässt nachhaltige Spuren. Vier Bäume, zwei Esskastanien und je eine Birne und ein Apfel, bereichern die Streuobstwiese der Bildungseinrichtung.

Möglich gemacht haben das die Festivalteilnehmer, die als Lohn fürs Mitmachen sogenannte „Altmark-Kugeln“ erhielten und damit vier Säulen füllten. „Das hat uns Landräte so fasziniert, dass wir die Zahl der Bäume, für die die Röhren symbolisch standen, verdoppelt haben“, sagte Michael Ziche, Landrat des Altmarkkreises Salzwedel, am Dienstag während der Pflanzaktion auf dem Areal am Fuchsberg. Das Profil der Berufsschule sei auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Davon zeuge nicht nur die Streuobstwiese, die im Entstehen sei, sondern auch das benachbarte Bienenhaus.

Offen auf Fragen geantwortet

Torsten Grünke, der im zweiten Lehrjahr eine Erzieherausbildung an der BBS absolviert, schwärmte vom AltmarkMacherFestival. „Wir haben Helferaufgaben übernommen, aber auch Einblick in verschiedene Berufsbereiche erhalten“, sagte er. Die Vertreter der Unternehmen hätten offen auf Fragen geantwortet. Der junge Mann fügte hinzu: „Wir würden uns freuen, wenn das Festival wieder hier stattfinden würde.“

Die amtierende Schulleiterin Annerose Rohde verwies darauf, dass die Streuobstwiese eine Idee von Schülern und Lehrern gewesen sei. „Ein Baum steht für Leben und wird oft älter als der Mensch“, beschrieb sie. Die Esskastanien würden 20 bis 30 Jahre brauchen, um zum ersten Mal Früchte zu tragen, aber können weit mehr als 100 Jahre alt werden. „Wer pflanzt, pflanzt Zuversicht für nachfolgende Generationen“, machte Annerose Rohde deutlich und wünscht sich, dass ausscheidende Lehrer oder Absolventenklassen die Streuobstwiese mit Baumspenden noch vielfältiger machen.

Vier weitere Bäume werden in der nächsten Woche an der BBS Stendal gepflanzt.