Kuhfelde l „Wir sind froh, dass wir die Kirche nicht sperren mussten“: Das sagt Matthias Friske, Pfarrer der Salzwedeler Katharinen-Gemeinde, der auch die Kuhfelder Kirche mit betreut.

Ende August war bei der Dachsanierung festgestellt worden, dass Hausschwamm und Insekten das Gebälk des Gotteshauses stark geschädigt haben. Die Hölzer aus Eiche waren meist in Ordnung, hatte ein Holzschutzgutachter festgestellt, die aus Kiefer jedoch befallen. Die Probleme hatte es schon in den 1980er Jahren gegeben, als das Dach neu gedeckt worden war. Aber damals war nichts gegen die Schädigung unternommen worden. Mittlerweile ist eine Notsicherung mit Hilfe von wuchtigen Hölzern im Inneren der Kirche erfolgt, die die Balken stützen. „Das sieht zwar nicht schön aus, erfüllt aber erstmal seinen Zweck“, sagt Matthias Friske. Gottesdienste und andere Veranstaltungen könnten weiterhin in der Kirche stattfinden. „Auch Weihnachten wird hier gefeiert, mit einem Krippenspiel“, merkt er an.

Arbeiten in 2020 geplant

Voraussichtlich im nächsten Jahr sollen die Arbeiten gegen den Holzschädling beginnen, blickt Rainer Wellkisch, Baupfleger im Kreiskirchenamt des Evangelischen Kirchenkreises Salzwedel, voraus. Ein Finanzierungsplan sei bereits aufgestellt, ergänzt der Pfarrer. „Die Kirchengemeinde muss einen Eigenanteil von mindestens 10.000 Euro aufbringen“, sagt er zu den erforderlichen Finanzen. Dieses Geld müsse erst einmal zusammenkommen. Zudem werde darauf gehofft, dass nun gestellte Förderanträge positiv beschieden werden, damit der Kampf gegen den Echten Hausschwamm erfolgen könne. Jede kleine Spende ist wichtig, damit die erforderlichen Arbeiten finanziert werden können.

Wer helfen möchte, kann einen Betrag auf das Konto des Kirchenkreises Salzwedel, Verwendungszweck Kirche Kuhfelde, IBAN DE 78 8105 5555 3000 00 4512, überweisen.