Wettbewerbskommission ist "Den besten Gärtnern auf der Spur" / Vorsitzender Peter Jürgens lobt:

Nur noch vereinzelt Waldbäume

Von Anke Pelczarski

Die Wettbewerbskommission ist derzeit "Den besten Gärtnern auf der Spur". Die Gemeinschaftsaktion der Volksstimme und des Bezirksverbandes Altmark der Gartenfreunde geht auf die Zielgerade. Erfreuliche Feststellung während der vorletzten Runde des Jahres 2011: Die Zahl der Waldbäume hat merklich abgenommen.

Salzwedel. Nur 3 von 127 Parzellen im Kleingartenverein Vogelsang Salzwedel stehen derzeit leer. Das verkündete der Vorsitzende Ulf Breitenbach beim Rundgang mit der Wettbewerbskommission. Ein leerstehender Garten, der weder über Strom- noch Wasseranschluss verfügt, sei zu einem Rosengarten umfunktioniert worden. Derzeit werde gemeinsam an einer Festwiese gearbeitet. Auch in Sachen Heckenschnitt sei einiges passiert, ergänzte Vorstandsmitglied Mario Schulz. Es habe einen Arbeitseinsatz gegeben. "Wir haben alle Mitglieder angerufen. Wer nicht konnte, für den haben wir die Hecke mitgeschnitten, gegen Bezahlung", erklärte er. Es werde daran gearbeitet, die Gartenwege zu begrünen und diese zu pflegen, fügte er hinzu. Das sehe besser aus, sagte Mario Schulz unter dem zustimmenden Nicken der Vorstandsmitglieder Helmut Schnürer, Roland Schmidt und Djamila Patalas.

Die Bewerter Hans-Joachim Schönegge (Verein Kuhschlagweg Gardelegen) und Siegfried Basse (Friedensberg Klötze) sahen sich aufmerksam um. Sie wurden von Peter Jürgens, Vorsitzender des Bezirksverbandes Altmark der Gartenfreunde, begleitet. Für die Bewertung des besten Einzelgartens schickte der "Vogelsang"-Vorstand die Parzelle von Harald Hesse ins Rennen. "Seit 34 Jahren bin ich hier aktiv", berichtete er. Unter anderem baue er die Taybeere, eine Kreuzung von Brom- und Himbeere, an.

An diesem Tag hatten sich die Bewerter auch die Anlagen Flögsand Chüttlitz, Sonnenschein, Stadtrand, Heckenweg und Wolfsberg (alle Salzwedel) angesehen. "In allen heute besuchten Kleingartenvereinen gibt es nur noch vereinzelt Nadelbäume", stellte Peter Jürgens erfreut fest. Die Bewirtschaftung mit Gemüse habe merklich zugenommen. Es gebe immer mehr Gemeinschaftsflächen. Und auch immer mehr Wege würden begrünt, urteilte der Vorsitzende. Am kommenden Sonnabend gibt es die letzten Rundgänge des Jahres 2011.