Salzwedel l Ausrichter war das Aktionsbündnis solidarisches Salzwedel, gefördert durch Resonanzboden und dem Verein exchIange. Die Veranstaltung zwischen 15 und 20 Uhr lief im Rahmen des Projekts „Sichtbar werden – für Solidarität, gegen Rassismus und rechte Gewalt“.

Aufgrund der Ereignisse der vergangenen Wochen – dabei war nach einem brutalen Angriff beim Hanseat ein 17-Jähriger verletzt worden – „erfolgte mit der Zielstellung eines gewaltfreien und störungsfreien Veranstaltungsverlaufs und der Einhaltung des geltenden Rechts ein geschlossener polizeilicher Einsatz“, sagte Polizeisprecher Frank Semisch. Das Revier Salzwedel wurde dabei von Polizeibeamten der Landesbereitschaftspolizei und des Zentralen Einsatzdienstes der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord unterstützt. Insgesamt befanden sich zu „Spitzenzeiten rund 300 Personen im Veranstaltungsraum“.

Zwischen 13 und 20.35 Uhr war die Altperverstraße zwischen der Einmündung Chüdenstraße und der Kreuzung Amtsgericht gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet, die dadurch entstandenen Beeinträchtigung bezeichnete die Polizei als gering. Nach Beendigung des Festes zog Revier- und Gesamteinsatzleiter Sebastian Heutig Bilanz: „Das angestrebte Ziel des störungsfreien und friedlichen Veranstaltungsverlaufs wurde vollumfänglich erreicht.“ Letztlich sei ein wesentlicher Garant dieses Erfolgs die gezeigte Polizeipräsenz gewesen.

Insgesamt herrschte beim Straßenfest eine gute Stimmung. Neben Informationen von SeaWatch und einer Ausstellung der Gruppe Newsgroup Afghanistan oder Aktionen des Mehrgenerationenhauses gab es auch Musik. Lediglich der einsetzende Regen trübte die gute Laune am Nachmittag.