Katastrophenschutz

THW: Neue Halle für mehr als 1,1 Millionen Euro in Salzwedel

Das Technische Hilfswerk hat in Salzwedel sein neues Domizil bezogen.

Von Malte Schmidt
Die neue Halle des Ortsverbandes Salzwedel des Technischen Hilfwerkes ist seit einigen Wochen fertig.
Die neue Halle des Ortsverbandes Salzwedel des Technischen Hilfwerkes ist seit einigen Wochen fertig. Foto: Malte Schmidt

Salzwedel

Über 1,1 Millionen Euro wurden vom Bund in den zurückliegenden Monaten in den Standort des Ortsverbandes Salzwedel des Technischen Hilfswerks investiert. Dafür wurden bereits Anfang 2020 Hallen auf dem Gelände am Fuchsberg in Salzwedel abgerissen. Jetzt können sich die Mitglieder über eine hochmoderne Halle mit acht Stellplätzen sowie einer Fahrzeuggrube freuen. Auf dem Gelände ist ein Löschwasserbrunnen gebohrt worden .  „Wir sind begeistert von der neuen Halle und freuen uns sehr darüber, dass die Arbeiten zügig fertig geworden sind“, erklärte Ortsverbandsleiter Nico Lesch. Sieben Jahre lagerte das Material des THW in einer gemieteten Halle im Stadtgebiet, welche drei Kilometer vom eigentlichen Standort entfernt war. „Drei Kilometer Weg in unser Zwischenlager klingen erst mal nicht viel“, erklärte Nico Lesch nach dem Baustart. Er finde es jedoch jetzt wieder deutlich besser, wenn Fahrzeuge, Pumpen, Boote und Kabel in unmittelbarer Nähe zum Ortsverband lagern

Untergebracht ist der Ortsverband auf dem Gelände der kasernierten Volkspolizei und der DDR-Grenztruppen. Die Bebauung zu militärischen Zwecken stamme aus der Zeit des Nationalsozialismus, als ein Fliegerhorst und Fallschirmjäger-Einheiten in Salzwedel stationiert waren.

Die Mitgliederzahlen können sich sehen lassen. 26 Helfer hat der Ortsverband Salzwedel. Hinzu kommen 26 junge Helfer der Jugendabteilung. Diese konnten aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie in den zurückliegenden Monaten nicht wirklich an Diensten oder Ausbildungen teilnehmen. Nico Lesch blickt jedoch positiv in die Zukunft. „Unsere Verantwortlichen für die Jugendabteilung pflegen digital den Kontakt zu den Mitgliedern“, weiß Lesch, der sich auf die Arbeit am modernisierten Standort freut.