Arendsee l Es ist noch still im Jugendfilmcamp am Arendsee. Das wird in knapp zwei Wochen ganz anders sein, wenn die ersten jugendlichen Teilnehmer anreisen, um ihren Film in einer Woche zu drehen. Bis Anfang September finden die Spezial-Workshops des Classic-Camps statt. Daneben können auch Jüngere und Jugendliche mit Handicap in den beiden anderen Camp-Varianten Starter und Education aktiv sein.

„Aber wir wollen uns und unsere Angebote vorab an einem Tag der offenen Tür präsentieren“, kündigte Initiator und Campchef Norman Schenk an. Das solle am Freitag, 22. Juni, ab 14 Uhr passieren. Dann öffnen sich für interessierte Gäste die Türen zu Filmstudios, Computerraum, Kino, Wohnwagen und Musikcenter. „Dann stehen die ersten Dozenten zu Gesprächen bereit, auch erste Teilnehmer sind da und können Auskunft geben“, so Schenk.

Gymnasiasten sehen preisgekrönte Dokus

Und schon am Vormittag dieses Tages erwartet er die Sechstklässler vom Salzwedeler Jahn-Gymnasium zu ihrem Projekttag im Camp am See. Zusammen mit ihren Lehrerinnen Marion Schwarz und Michaela Schulze sollen sie auf Erkundungstour gehen.

Neben den erwähnten Workshopräumen lädt Schenk sie ins Kino ein, wo sie sich den preisgekrönten Dokumentarfilm „Wir“ vom Filmfestival 2017 anschauen können. Darin lassen Jugendliche ihrer Meinung über den Alltag, die Zukunft und die für sie unbefriedigenden Möglichkeiten in Arendsee und in der Altmark freien Lauf. „Darüber sind Diskussionen möglich und erwünscht“, so Schenk.

In einem zweiten prämierten Streifen geht es um den bekanntesten Busfahrer in der Altmark: Lothar David ist zu sehen in „Forever Fleetmark“. Nachmittags, wenn der Zustrom der anderen Besucher einsetzt, können die Gymnasiasten grillen und chillen.