Groß Rosenburg l Der Rosenburger Kultur- und Carnevalsverein (RCV) feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen.

Natürlich sei es nicht immer leicht, alle Aktive unter einen Hut zu bekommen. Aber wenn die Zeit gekommen ist, zucke bei fast allen der „närrische Stachel“. „Das kann nach einem viertel Jahrhundert nicht nur Rheuma sein“, vermutet Pietschker.

Etwas ruhiger geworden

Die Rosenburger haben sich mit ihrem Vereinssitz ein Domizil geschaffen, in dem man probt, sich aber auch zu geselligen Anlässen trifft. „Das Objekt muss natürlich erhalten werden. Deshalb sieht man die Mitglieder nicht nur in närrischer Zeit dort“, unterstreicht Pietschker, der auch Ortsbürgermeister ist.

Es sei „mit dem ganzen Karnevalstrubel im Lande“ etwas ruhiger geworden, räumt er ein. Die Rosenburger Narren starten dennoch mit Schwung in ihre 25. Saison. Das Motto zielt in die Ferne: „Auf nach Mallorca, da lacht uns die Sonne“.

„Mit diesem Lied des ‚Schauorchester Ungelenk‘ werden unsere Stimmungssänger das Programm eröffnen, nachdem der Fanfarenzug die Gäste begrüßte. Natürlich werden auch Funken, Elferrat, Büttenredner und Ballett zur Stelle sein“, verrät der Vereinsvorsitzende.

Die Rosenburger Narren hoffen auf viele Gäste, die sie in der Rosenburger Mehrzweckhalle willkommen heißen.

Der Karneval startet am 30. Januar mit der traditionellen Seniorenveranstaltung. Der Kinderfasching geht am 31. Januar über das Parkett, die große Karnevalssitzung folgt am Sonnabend, 6. Februar.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 16. Januar ab 14 Uhr im Vereinshaus. Die Karten für die Seniorenveranstaltung am 30. Januar gibt es an der Tageskasse am Veranstaltungstag. An jenem Tag wird der Fasching musikalisch von der „Musikexpress – Partyband“ begleitet, die auch anschließend zum Tanz aufspielt.

Schlips wird gekürzt

Die Musik am 6. Februar übernehmen „Ines & Band“.

Programmmäßig haben die Rosenburger Narren wieder einiges im Gepäck, wenn der Flieger nach Mallorca abhebt.

Zu guter Letzt lädt der Verein zur Weiberfastnacht am Donnerstag, 4. Januar, in den „Rosenburger Hof“ ein. „Dort wird traditionsgemäß den Männern der Schlips abgeschnitten“, sagt Michael Pietschker voraus.