Calbe l Am Dienstagabend (29. Januar) war in Calbe im Schleifweg das Dach eines Wohnhauses in Brand geraten. Wie Einsatzleiter Lars Roschkowski vor Ort mitteilte, hätten bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Calbe die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach gelodert. Da die eigene Drehleiter derzeit in der Werkstatt sei, habe man diese sofort aus Schönebeck nachgefordert.

„Das hat auch ganz unkompliziert funktioniert“, resümiert der Wehrleiter von Calbe. Weniger schön sei das Verhalten der Bewohner des betroffenen Hauses gewesen. „Sie haben immer wieder versucht dort reinzurennen. Das ist lebensgefährlich“, zeigte er sich verärgert. Man habe die Bewohner immer wieder von diesem Leichtsinn abhalten müssen.

Um den Brand vollständig zu löschen, habe man die Dachhaut des Hauses mit einer Kettensäge öffnen müssen. Durch den Brand seien die Räume im Obergeschoss so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass diese nun unbewohnbar seien. Nach ersten Schätzungen könnte sich der entstandene Sachschaden auf mehrere Zehntausend Euro belaufen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Polizei muss nun die Brandursache ermitteln.