Insekt

Leserfoto: Hirschkäfer in Plötzky marschiert den Baum entlang

Was für ein toller Schnappschuss! Leser Reinhard Szymlet hat in Plötzky einen Hirschkäfer am Baum entdeckt.

Von Sebastian Rose
Ein Hirschkäfermännchen verweilt in Plötzky.
Ein Hirschkäfermännchen verweilt in Plötzky. Foto: Reinhard Szymlet

Plötzky - Das sieht man heutzutage nicht mehr allzu häufig: Ein Hirschkäfermännchen spaziert einen Baum in Plötzky entlang. Leser Reinhard Szymlet hat in Plötzky dieses selten gewordene Exemplar gefunden. Was auf dem Bildausschnitt nicht zu sehen ist: Zwei kleinere Exemplare folgen dem großen Männchen sogar.

Der Hirschkäfer hat seinen wissenschaftlichen Namen von den lateinischen Wörtern lucanus (Waldbewohner) und cervus (Hirsch). Er gilt als einer der größten Käfer Europas. Unverkennbar sind die großen Geweihe der männlichen Exemplare.

Die Männchen werden circa 3,5 bis 8 Zentimeter lang, die Weibchen 3 bis 5 Zentimeter. Beide haben eine schwarzbraune Grundfärbung, die sogenannten Deckflügel sind eher braunrötlich. Weibchen und Männchen haben auf den vorderen Schenkeln charakteristische gelbe Flecken. Diese werden durch kleine Härchen gebildet.

Die gelben Flecken sind besonders gut zu erkennen.
Die gelben Flecken sind besonders gut zu erkennen.
Foto: dpa

Die Insekten sind fast in ganz Europa beheimatet und lieben wärmere Stellen an beispielsweise Eichenbäumen. Hirschkäfer werden bis zu acht Jahre alt und können fliegen. Das Insekt ist in der Roten Liste Deutschlands als stark gefährdet geführt.