So wird umgeleitet

Die vorbereitenden Arbeiten auf der Calbeschen Straße finden unter Einschränkungen, jedoch bei laufendem Verkehr statt.

Mit Beginn der eigentlichen Bauarbeiten am 24. Juni wird der Pkw-Verkehr zunächst über den Knoten Calbesche Straße/Paul-Illhardt-Straße zum Knoten Paul-Illhardt-Straße/Hermann-Kasten-Straße über Alt Felgeleben und Gnadauer Straße zum Knoten Gnadauer Straße/B 246a/K 1279 und von dort zum Kreisverkehr B 246a/L 51/L 65 umgeleitet.

Danach wird der Umleitungsverlauf – je nach Baufortschritt – geändert. Dann geht es vom Knoten B 246a/K 1279 über Gnaudauer Straße und Alt Felgeleben zum Knoten Paul-Illhardt-Straße/Hermann-Kasten-Straße, Barbarastraße, Dammweg und Sökerstraße bis zum Knoten Sökerstraße/Salzer Straße/Friedrichstraße und weiter auf Friedrichstraße bis Bölzigstraße sowie über August-Bebel-Straße, Leipziger Straße, Am Solgraben und abschließend über die K 1292 bis zum Knoten mit der B 246a.

Der Lkw-Verkehr wird während der gesamten Bauzeit großräumig über die B 246a vom Kreisverkehr B 246a/L 51/L 65 bis kurz vor die A 14-Anschlussstelle Schönebeck zum Knoten B 246a/K 1295 und von dort über die K 1295 nach Schönebeck-Frohse zum Wiederanschluss an die L 51 geführt. Gegenrichtung analog.

Quelle: Landesstraßenbaubehörde

Schönebeck l Die Ortsdurchfahrt, die Landesstraße 51, wird in den kommenden anderthalb Jahren erneuert. Die Sanierung erfolgt in drei großen Abschnitten von der Calbeschen bis zur Magdeburger Straße. In das Gemeinschaftsprojekt von Landesstraßenbaubehörde (LSBB) Regionalbereich West und Stadt Schönebeck fließen insgesamt 2,79 Millionen Euro.

Kommenden Dienstag beginnt der erste Bauabschnitt, für den knapp vier Monate veranschlagt sind: eine rund 1,2 Kilometer lange Straße vom Kreisverkehr Calbesche Straße bis zur Brücke über die Bahnanlagen. Zuerst stehen vorbereitende Arbeiten an – bei Einschränkungen, aber laufendem Verkehr. Die Straße wird noch einmal vermessen, damit die Fahrbahnoberfläche danach die gleiche Höhe hat. Michael Kasper, beauftragt mit der Bauoberleitung, erläuterte das detailliert während der Informationsrunde am Mittwoch.

Straßenbau startet am 24. Juni

Die eigentliche Sanierung passiert ab 24. Juni in fünf Bauphasen (siehe Grafik) – um Zufahrten zu Gewerbe, Anlieger-Grundstücken und dem Julius-Schniewind-Haus zu gewährleisten. Der Kaufpark werde immer erreichbar sein – aus nördlicher oder südlicher Richtung. „Unser Ziel ist es, das Vorhaben möglichst schnell und mit so wenig Problemen wie möglich zu realisieren“, sagte LSBB-Chef Stefan Hörold. Ganz ohne gehe es bei einer Ortsdurchfahrt leider nicht, da Asphalt abgefräst und wieder aufgebracht werden muss. Kosten: rund 1,4 Millionen Euro. An der Kreuzung mit der Paul-Illhardt-Straße sollen vorbereitende Arbeiten zur Installation einer neuen Ampelanlage laufen. Die Stadt werde in einzelnen Bereichen die Gehwege ertüchtigen. Dafür sind 75 000 Euro eingeplant.

Der jeweilige Bauphasen-Bereich wird voll gesperrt. Die Anlieger sollen auf ihre Grundstücke kommen können – bis auf zwei Tage, wenn der Asphalt aufgebracht wird. Individuelle Absprachen seien mit der Baufirma möglich. „Nutzen Sie die Ansprechpartner vor Ort“, verweist Stefan Hörold auf Bauleiter und Polier. Die erste Beratung wird am 21. Juni, 9 Uhr, an der Baustellen-Einrichtung sein. Michael Kasper betont, dass man rechtzeitig mit Handzetteln die betreffenden Anlieger über einen Bauphasen-Wechsel oder Änderungen informieren werde. Mit dem Entsorger laufe die Abstimmung zur Müllabfuhr.

„Und dann hoffen wir, dass wir am 30. September über die neue Straße fahren können und alle Einschränkungen vergessen sind“, blickte Stefan Hörold optimistisch voraus.